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«Es geht um Kinder, um ihr Leben»

Die Hälfte aller Asthmadiagnosen in den Niederlanden ist falsch: Kleinkind beim Inhalieren. Foto: Phyllis Buchanan (Flickr)

Ein Drittel der Kinder, die Asthma-Medikamente bekommen, erhalten die falsche Diagnose. Mit dieser Schätzung haben Sie harsche Reaktionen bei Ärzten provoziert. Haben Sie übertrieben?

In der Schweiz gibt es keine Studie, die Zahlen zur Überbehandlung liefern würde. Wie kommen Sie zu Ihrer Analyse?

In der Schweiz leiden rund 70'000 Schulkinder an Asthma. Da dürften durchaus Tausende von Überbehandlung betroffen sein.

Was sind typische Fälle, die Sie sehen, bei denen die verschriebenen Asthmamedikamente nicht gerechtfertigt sind?

Hilft Kortison nicht ohne Asthma?

Was wäre die dritte Kategorie?

Wieso werden die Medikamente verschrieben?

Was kann ein Arzt bei diesen Patienten machen?

Wann sollte die Lungenfunktion gemessen werden?

Das würde zu erheblich mehr Überweisungen führen, wenn das immer gemacht würde.

«Die Betroffenen haben ein Recht, adäquat abgeklärt zu werden.»

Was ist mit den Nebenwirkungen der Medikamente?

Was ist mit Auswirkungen auf die Nebennierenrinde?

Die Vorteile überwiegen, wenn tatsächlich Asthma vorliegt.

In der Praxis kämpfen Ärzte damit, dass Patienten ihre Medikamente nicht nehmen.

Wie gross schätzen Sie das Problem der Unterbehandlung ein?