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Forscher auf der Spur von Nahtoderlebnissen

Wieso berichten viele vom Licht am Ende des Tunnels? Wissenschaftler konnten an Ratten nachweisen, dass das Hirn seine Aktivität nach einem Herzstillstand keineswegs einstellt – sondern vielmehr zulegt.

Martin Wilhelm
Manche Betroffene sehen sich bei einer Nahtoderfahrung auf dem Operationstisch liegen: Chirurgen bei einer Operation.
Manche Betroffene sehen sich bei einer Nahtoderfahrung auf dem Operationstisch liegen: Chirurgen bei einer Operation.
Reuters

Die Berichte von Nahtoderlebnissen ähneln sich häufig. Viele Betroffene haben das Gefühl, sie verliessen ihren Körper, und sehen sich dann selber auf dem Krankenbett liegen. Viele andere wiederum berichten von einem langen Tunnel, an dessen Ende das Licht auf sie wartet. Forscher der Universität von Michigan haben nun die Hirnaktivitäten von Ratten gemessen, um dem Phänomen der Nahtoderfahrungen auf die Spur zu kommen, von dem ungefähr jeder fünfte Überlebende eines Herzstillstands berichtet.

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