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Gebärmutterhalskrebs: Ein Impfprogramm zeigt Wirkung

Seit Australien die Impfung gegen krebserregende Papillomaviren eingeführt hat, hat sich die Zahl gefährlicher Krebsvorstufen bei 18-jährigen Frauen halbiert.

Australien war 2007 das weltweit erste Land, welches ein nationales Impfprogramm gegen Gebärmutterhalskrebs lancierte. Nun liefert es erste Daten zur Wirksamkeit eines solchen Programms, die die Befürworter der in der Schweiz zäh anlaufenden Präventionsmassnahme in ihren Bestrebungen bestärken. Demnach sank die Häufigkeit stark ausgeprägter Krebsvorstufen bei Mädchen unter 18 Jahren nach der Einführung eines Impfprogramms auf die Hälfte – von 0,8 Prozent auf 0,42 Prozent der ausgewerteten knapp fünf Millionen Gebärmutterhals-Abstriche der Jahre 2003 bis 2009 von Frauen aus Melbourne. Keine Veränderungen liessen sich bei den schwach ausgeprägten Vorstufen feststellen sowie bei den Frauen ab 18 Jahren («Lancet», Bd. 377, S. 2085).

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