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Helferin für Jugendliche in Not

Psychiaterin Dagmar Pauli weiss, wie man mit magersüchtigen oder suizidalen Teenagern spricht. Die Erziehung ihrer eigenen drei Kinder hat ihr dabei geholfen.

Manchmal sei ihr Optimismus fast ein wenig naiv, sagt Dagmar Pauli. Fotos: Sabina Bobst (Lunax)
Manchmal sei ihr Optimismus fast ein wenig naiv, sagt Dagmar Pauli. Fotos: Sabina Bobst (Lunax)

Schon als Teenager wusste Dagmar Pauli, was einst ihr Berufsziel sein sollte: Sie wollte Jugendlichen in Krisen helfen. Den Ausschlag gab ein Buch. «Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen» handelt von einem 16-jährigen Mädchen, das unter Schizophrenie leidet, ihre Krankheit aber mithilfe einer Psychiaterin in den Griff bekommt. «Die Geschichte hat mich so beeindruckt, dass mein Berufswunsch Jugendpsychiaterin fortan feststand», sagt Pauli. Und dieses Ziel verfolgte sie konsequent. Diese Woche feierte Pauli ihr 25-Jahr-Dienst­jubiläum an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik ­Zürich. Seit sechs Jahren ist sie dort Chefärztin.

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