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Herzfehler häufiger als Downsyndrom

Vorgeburtliche Tests messen das Risiko des Downsyndroms. Andere angeborene Fehlbildungen erfassen sie jedoch nicht.

Neue vorgeburtliche Tests erfassen nicht alle angeborenen Fehlbildungen: Utensilien für einen vorgeburtlichen Test. Foto: Keystone
Neue vorgeburtliche Tests erfassen nicht alle angeborenen Fehlbildungen: Utensilien für einen vorgeburtlichen Test. Foto: Keystone

Neue vorgeburtliche Tests vermitteln werdenden Eltern oft falsche Sicherheit. Sie messen im Blut der Schwangeren das Risiko des Downsyndroms (Trisomie 21), andere angeborene Fehlbildungen wie Herzfehler oder einen offenen Rücken ­erfassen sie jedoch nicht. Bei allen Be­einträchtigungen beträgt heute die Lebenserwartung mit Downsyndrom rund 60 Jahre, andere Fehlbildungen und Chromosomenstörungen führen hingegen schnell zum Tod. Rund ein Drittel der ­Todesfälle von Kindern im ersten Lebensjahr sind eine Folge davon. Die Trisomien 13 (Patau-Syndrom) und 18 (Edwards-Syndrom) führen in der Regel innerhalb von zwölf Monaten zum Tod.

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