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Im Erfinderland von Ritalin wächst das Misstrauen

Seine Kindheit beschrieb Kurt Cobain stets als glücklich. Er galt als musi­kalisch, spielte früh Schlagzeug und Klavier. Ein ausgeglichenes Kind. Bis zu dem Zeitpunkt, als sich seine Eltern scheiden liessen, im Jahr 1974. «Ich schämte mich für sie», sagte Cobain in einem Interview Anfang der 1990er-Jahre, als er als Gitarrist und Leadsänger der Grunge-Band Nirvana die Charts stürmte und mit seiner unverkennbaren Stimme eine ganze Generation in den Bann zog. «Verzweifelt wünschte ich mir, eine richtige Familie zu haben. Ich wollte diese Sicherheit. Und plötzlich hatte sich die ganze Welt verändert. Ich wurde unsozial.»
Anfang der 1970er-Jahre begannen Ärzte das Medikament Ritalin des Basler Pharmaunternehmens Ciba für Kinder mit einem Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom (ADHS) zu verschreiben. Der Wirkstoff Methylphenidat, der bis anhin als belebend für schläfrige Personen gegolten hatte, konnte auch Aktive beruhigen, wie Kinderärzte herausfanden.
epa04156244 View of a house in 1210 East First street according to the Aberdeen History Museum, is a house where Kurt Cobain spent his early childhood in Aberdeen, Washington, USA, 05 April 2014, the twentieth anniversary Kurt Cobain's death. Twenty years after the death of Nirvana frontman Kurt Cobain, the police is re-examining evidence, but gained no new insights, an investigator on the website of the police in Seattle is quoted.  EPA/MATT MILLS MCKNIGHT
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