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Im Kampf gegen Malaria und Fadenwürmer

Das Nobelkomitee ehrt Forscher, die sich um die Behandlung tropischer Krankheiten verdient gemacht haben. Dabei hat auch traditionelles Medizinwissen aus China mitgeholfen.

Youyou Tu studierte die antike chinesische Literatur, um herauszufinden, wie sie den Wirkstoff aus der Pflanze extrahieren konnte.
Youyou Tu studierte die antike chinesische Literatur, um herauszufinden, wie sie den Wirkstoff aus der Pflanze extrahieren konnte.
Stringe, Reuters

«Zum grössten Nutzen der Menschheit», zitiert das Nobelpreiskomitee seinen Stifter auf der Website. Eine anspruchsvolle Vorgabe, die das Gremium dieses Jahr besonders gut erfüllt hat. Die Hälfte des Medizinpreises geht an die Chinesin Youyou Tu für die Entdeckung des Malariawirkstoffs Artemisinin. Den Rest teilen sich der gebürtige Ire William Campbell und der Japaner Satoshi Omura. Gemeinsam entwickelten sie eine Behandlung gegen Krankheiten wie die Flussblindheit und die Elefantiasis, die durch Fadenwürmer ausgelöst werden. «Dank den beiden Entdeckungen verfügt die Menschheit über wirkungsvolle Mittel für die Bekämpfung dieser lähmenden Krankheiten, unter denen jährlich Hunderte von Millionen Menschen leiden», so das Nobelkomitee.

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