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Jugendliche konsumieren vermehrt Anabolika

Regelmässig fängt der Zoll Lieferungen von Dopingmitteln ab. Die meisten sind nicht für Spitzensportler bestimmt. Es handelt sich vielmehr um Anabolika für Besucher von Fitnessstudios.

Die Versuchung des schnellen Erfolgs: Junger Mann beim Krafttraining. (Archivfoto)
Die Versuchung des schnellen Erfolgs: Junger Mann beim Krafttraining. (Archivfoto)
Keystone

Der Schweizer Zoll hat seit Anfang Jahr 127 Dopingmittellieferungen abgefangen, wie die «NZZ am Sonntag» (Print, online nicht verfügbar) berichtet. Das sind hochgerechnet auf das ganze Jahr rund 300 und damit fast dreimal so viele wie im Jahr 2008.

Bei den sichergestellten Dopingmitteln handelte es sich in erster Linie um Anabolika. In den meisten Fällen waren diese allerdings nicht für Spitzenathleten in traditionellen Sportarten bestimmt, sondern für Bodybuilder, Fitnesssportler und Jugendliche, wie Abklärungen von Antidoping Schweiz ergaben.

«Dank internationalen Studien wissen wir, dass ein bestimmter Teil der Jugendlichen regelmässig Anabolika konsumiert», sagt Matthias Kamber, Direktor von Antidoping Schweiz, der «NZZ am Sonntag». Die Jugendlichen missbrauchen das Präparat fürs Bodytuning.

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