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Leben mit dem Virus

Zwei Frauen erzählen, wie sie mit ihrer HIV-Infektion umgehen. Was sie eint, ist die Tabuisierung ihrer Krankheit.

Jennifer Annen und Maximina Jokonya sind beide von Geburt an HIV-positiv. Foto: Fabienne Andreoli
Jennifer Annen und Maximina Jokonya sind beide von Geburt an HIV-positiv. Foto: Fabienne Andreoli

Jennifer Annen ist vier, als sie zum ersten Mal richtig krank wird. Sie muss ins Spital, und bald darauf erklären ihr ihre Adoptiveltern, dass sie «Chäferli» im Blut habe. Die «Chäferli» haben ihre leibliche Mutter getötet. Jetzt sollen Medikamente helfen, dass Jennifer leben kann. Dass sie nicht mehr so krank wird. Wir schreiben das Jahr 1996. Die gut fünfzehn Jahre zuvor aufgetauchte, unheimliche Seuche namens Aids hat eben erst ein bisschen etwas von ihrem Schrecken verloren: Es gibt neuerdings wirksame Medizin gegen die Krankheit. Es gibt Menschen, auch Kinder, die mit dem HI-Virus leben.

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