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Leseschwäche kostet eine Milliarde

Rund 800'000 erwachsene Schweizerinnen und Schweizer lesen und schreiben nicht gut genug, um den Alltag problemlos zu bewältigen. Auch Mister Schweiz André Reithebuch. Trotzdem ist er ungemein erfolgreich.

Ein Sturm der Entrüstung fegte durch das Land, als sich der amtierende Mister Schweiz letztes Jahr zu seiner Lese- und Schreibschwäche bekannte. «Mister Schreibfehler» wurde er betitelt, einen «hirnlosen Schnösel» schimpfte man ihn und neuerdings, wegen seines fehlenden Allgemeinwissens, auch «Mister Peinlich». Für André Reithebuch ist der Grund für seine Leseschwäche klar: «Ich war in der Schule einfach zu faul. Ich wusste, dass ich Handwerker werden wollte. Ich machte also eine Milchbüechlirechnung: Strenge ich mich im Rechnen und in der Geometrie an, kann ich die schlechte Deutschnote ausgleichen», sagt der gelernte Zimmermann.

Der Alltag ist ein Hindernislauf

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