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Märtyrer mit Suizidgedanken

Waren die Attentäter von 9/11 tatsächlich einfach nur religiöse Fanatiker? Ein Kriminologe stellt das gängige Bild von Selbstmordattentätern infrage.

Zwei der Attentäter vom 11. September: Abdulaziz al-Omari (links) und Mohammed Atta auf dem Weg zum Flugzeug.
Zwei der Attentäter vom 11. September: Abdulaziz al-Omari (links) und Mohammed Atta auf dem Weg zum Flugzeug.
Portland Police, Keystone

Seit seiner Kindheit fühlte er sich isoliert von anderen. Er lachte möglichst nicht und glaubte, dass «Freude das Herz tötet». Musik verdammte er ebenso wie gutes Essen, und Sex fand er zum Schämen. Mit 27 machte er ein Testament. Das war sechs Jahre, bevor er die Selbstmordattentäter anführte, die am 11. September 2001 Flugzeuge ins World Trade Center und ins Pentagon steuerten.

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