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Wie ich gelernt habe, mit Parkinson zu leben

Wie Anita Sauter das Nervenleiden akzeptieren konnte. Und welche Behandlungen die zerstörerische Krankheit mildern.

In der Schweiz leben rund 15'000 Menschen mit Parkinson: Eine Frau im Schlafzimmer. (Bild: iStock/Symbolbild)
In der Schweiz leben rund 15'000 Menschen mit Parkinson: Eine Frau im Schlafzimmer. (Bild: iStock/Symbolbild)

Anita Sauter lebt mit einem unerwünschten Untermieter, wie sie sagt. Vor über zwölf Jahren habe er sich in ihrem Körper eingenistet. Anfangs unbemerkt. Erst im Rückblick erinnert sich die heute 58-Jährige an erste Anzeichen seiner Anwesenheit: «Ich fing an, weniger leserlich zu schreiben.» Geriet sie unter Stress, zitterten ihre Hände. Als sie dies gegenüber ihrem Hausarzt nebenbei erwähnte, wurde dieser hellhörig und überwies sie an einen Neurologen. Bereits nach dem ersten Termin verliess Anita Sauter die Praxis mit dem Namen ihres Untermieters: Parkinson. «Die Diagnose traf mich wie eine Faust ins Auge.»

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