Zum Hauptinhalt springen

Mit LSD gegen den Vergewaltiger

Neue Studien bestätigen, dass eine drogengestützte Psychotherapie schwer traumatisierten Patienten helfen kann. An einem Kongress in Basel geben sich Experten hoffnungsvoll.

Böse Monster: So sieht die im Text geschilderte Patientin die sexuellen Übergriffe durch ihren Vater. Foto: PD
Böse Monster: So sieht die im Text geschilderte Patientin die sexuellen Übergriffe durch ihren Vater. Foto: PD

Auf einer Lichtung nimmt sie Fabel­wesen wahr, die um ein Feuer sitzen. Sie gesellt sich zu ihnen, fühlt sich wohl dabei. Dann merkt sie, dass eine Gestalt im Schatten eines Baums sie beobachtet. Sie weiss, wer das ist: ihr Vater. Angst ergreift sie, dann Panik, sie fühlt sich hilflos und winzig, bekommt kalt, ihr wird schlecht. Ziellos läuft sie herum, die Angst scheint sie zu überwältigen. Erschöpft hält sie inne, schweissnass, legt sich hin. Der Atem geht ruhiger, der Puls langsamer, Ruhe breitet sich in ihrem Körper aus. Auch die Fabelwesen sind wieder da. Sie gehören zu ihr.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.