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Nobelpreis-Komitee präsentiert die Gewinner

In dieser Woche werden die diesjährigen Nobelpreisträger für Medizin, Physik, Chemie, Literatur und der Friedensnobelpreis bekannt gegeben.

Kurt Wüthrich, Jahrgang 1938, wurde im Jahr 2002 der Nobelpreis für Chemie verliehen – gemeinsam mit den Wissenschaftlern John B. Fenn und Koichi Tanaka. Wüthrichs Arbeiten mit kernmagnetischer Resonanz-Spektroskopie trugen wesentlich dazu bei, die Struktur von Proteinen zu entschlüsseln.
Kurt Wüthrich, Jahrgang 1938, wurde im Jahr 2002 der Nobelpreis für Chemie verliehen – gemeinsam mit den Wissenschaftlern John B. Fenn und Koichi Tanaka. Wüthrichs Arbeiten mit kernmagnetischer Resonanz-Spektroskopie trugen wesentlich dazu bei, die Struktur von Proteinen zu entschlüsseln.
Keystone
Richard Ernst, geboren am 14. August 1933, stammt aus Winterthur und studierte an der ETH Zürich Chemie. Seine Arbeiten waren grundlegend für die Kernresonanz-Spektroskopie und brachten ihm 1991 den Nobelpreis für Chemie ein. Nach jahrelanger Arbeit in Kalifornien kehrte er 1968 nach Zürich zurück, wo er unter anderem mit Kurt Wüthrich forschte.
Richard Ernst, geboren am 14. August 1933, stammt aus Winterthur und studierte an der ETH Zürich Chemie. Seine Arbeiten waren grundlegend für die Kernresonanz-Spektroskopie und brachten ihm 1991 den Nobelpreis für Chemie ein. Nach jahrelanger Arbeit in Kalifornien kehrte er 1968 nach Zürich zurück, wo er unter anderem mit Kurt Wüthrich forschte.
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Der erste Friedensnobelpreis ging im Jahr 1901 an Henry Dunant, gemeinsam mit dem französischen Pazifisten Frédéric Passy. Dunant war ein Geschäftsmann, der 1863 das „Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege“ gründete, nachdem er vier Jahre zuvor Zeuge von Kriegsgräueln nahe der italienischen Stadt Solferino geworden war. Seit 1876 wird seine Organisation als „Internationales Komitee vom Roten Kreuz“ bezeichnet. In dessen Museum in Genf ist es als Skulptur zu sehen.
Der erste Friedensnobelpreis ging im Jahr 1901 an Henry Dunant, gemeinsam mit dem französischen Pazifisten Frédéric Passy. Dunant war ein Geschäftsmann, der 1863 das „Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege“ gründete, nachdem er vier Jahre zuvor Zeuge von Kriegsgräueln nahe der italienischen Stadt Solferino geworden war. Seit 1876 wird seine Organisation als „Internationales Komitee vom Roten Kreuz“ bezeichnet. In dessen Museum in Genf ist es als Skulptur zu sehen.
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Wie üblich kursieren seit Wochen Gerüchte, wer die Auszeichnungen in diesem Jahr erhalten könnte. Seit 1989 ermittelt der Informationsdienstleister Thomson Reuters die einflussreichsten Forscher in den Nobelpreiskategorien Chemie, Medizin und Physik anhand der Gesamtzahl ihrer Zitate aus wissenschaftlichen Arbeiten. Auch die Favoriten auf den Wirtschaftsnobelpreis, der am 13. Oktober vergeben wird, werden auf diese Weise eruiert.

Kein Schweizer unter Favoriten

In Chemie könnte der Preis der Prognose zufolge dieses Jahr an Roger Tsien aus San Diego gehen. Er hat herausgefunden, wie man eine Chemikalie, die Quallen grün glühen lässt, bei Experimenten einsetzen kann. Der Physikpreis könnte an Vera Rubin gehen, die dunkle Materie erforscht, und der Medizinpreis an die Genforscher Victor Ambros und Gary Ruvkun.

21 mögliche Gewinner hat die Forschungsabteilung von Thomson Reuters diesmal ausgemacht. Ein Schweizer ist nicht darunter. Allerdings weiss sogar das Nobel-Institut selbst bis zum Tag der Entscheidung nicht, wer die Auszeichnung erhalten wird. Die ausgewählten Wissenschaftler werden nur Minuten vor der Weltöffentlichkeit informiert.

Regelmässig richtige Prognosen

Die Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen in den kommenden Jahren den Preis bekommen wird, ist hoch. Mit Ausnahme von 1993 gab es in jedem Jahr seit Einführung der Vorhersage mindestens einen Preisträger, den Thomson Reuters schon einmal als Kandidaten in Erwägung gezogen hatte.

Mit dem Nobelpreis für Medizin wird der Reigen der Ehrungen heute eröffnet. Morgen und am Mittwoch folgen die Nobelpreise für Physik und Chemie. Am Donnerstag wird der Literaturpreis verliehen, am Freitag der Friedensnobelpreis.

SDA/raa

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