Operation: Reiche Ausländer

Schweiz Tourismus will vermögende Araber und Russen für medizinische Behandlungen ins Land holen. Chirurg Hani Oweira erklärt, worum es dabei geht.

«Während die anderen feiern gingen, arbeitete ich»: Dr. med. Hani Oweiras Geschäft läuft. Auch weil er sich erfolgreich vermarktet. Foto: Dominique Meienberg

«Während die anderen feiern gingen, arbeitete ich»: Dr. med. Hani Oweiras Geschäft läuft. Auch weil er sich erfolgreich vermarktet. Foto: Dominique Meienberg

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Dieser Artikel gehört zu den meistgelesenen Texten des Jahres. Er erschien erstmals am 7. Dezember 2019.

Es riecht nach verbranntem Fleisch. 160 Kilo in Form eines Mannes liegen auf dem Operationstisch. Sein Bauch ist offen, aufgeschnitten. Dickdarm, Dünndarm, Fett, freigelegt. Um das Loch ­stehen vier Männer und räumen auf. Im Operationssaal 7 der Zürcher Hirslanden-Klinik raucht es, Doktor Hani Oweira schneidet mit einem Stromskalpell Fleisch heraus, der Assistent legt die ­abgetrennten Stücke auf eine Ablage. Die Operationsschwester sagt: «Krass. Wirklich krass.» ­Doktor Oweira sagt: «Kritisch. Eine Risikooperation.» Fünf Stunden lang, ohne Pause. Der Puls des narkotisierten Patienten ist bei 100 Schlägen pro ­Minute. Oweiras Herz schlägt normal, sagt er und schneidet Stück für Stück überflüssiges Gewebe ab. Am Ende ist der Patient 10 Kilo leichter und hat zwei ­Netze im Wanst – damit der Bauch hält.

Der 46-Jährige ist aus Österreich angereist und habe seinen Bauch zuletzt «praktisch an den Knien unten getragen», sagt die Operationsschwester. Der Mann hatte so viel Masse, dass die Bauchwand brach. Er liess sich zuerst in Österreich operieren, doch das ging schief. Also übernahm Dr. med. Oweira, in Syrien geboren, in Deutschland aufgewachsen, in der Schweiz praktizierend. Viszeralchirurg, eine Koryphäe bei Bauchoperationen. Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch.

Oweira hat aus seiner Praxis einen Ort gemacht, wo Normalversicherte, aber auch Scheiche und Staatschefs begrüsst werden. Die Menschen kommen aus ­aller Welt zu ihm. «Am Anfang fühlt man sich wegen der wichtigen Patienten selbst etwas wichtig», sagt Oweira, «doch irgendwann ist eine Operation einfach eine Operation.»

Er operierte Reiche und Superreiche – und spricht ungern darüber. Auch das ist das Geschäft mit einflussreichen ­Ausländern: höchste Diskretion. Rund 15 Prozent seiner Patienten kommen aus dem Ausland. Schweizweit liegt der Schnitt in den Spitälern laut Bundesamt für Statistik in den vergangenen Jahren zwischen 1,4 und 2 Prozent.

Gesundheit ist ein Statussymbol

Was Oweira macht, soll in Schweizer Kliniken künftig System haben: Man plant das ganz grosse Geschäft mit den Ausländern. Im September kamen Touristiker und Klinikchefs in Pontresina bei feinstaubfreier Luft und prächtigem Panorama zusammen, um über die ­Wirkung von feinstaubfreier Luft und prächtigem Panorama auf die Gesundheit zu sprechen.

Damals trat Letizia Elia von Schweiz Tourismus auf die Bühne, sie hatte eine Neuigkeit zu verkünden. Sie begann ­gemächlich und erzählte, dass der Begriff Pain bei Google zu 1,5 Milliarden Treffern führe, dass Gesundheit immer mehr zum Statussymbol werde und dass der Medizintourismus jährlich 45 Milliarden Dollar umsetze. Es ist die Startrampe zu ihrem Primeur: «Wir wollen eine Top Health Destination der Welt werden.» Wer medizinische Probleme hat (und Geld), reist künftig in die Schweiz.

«Es ist nur eine ­Nische», sagt Letizia Elia von Schweiz Tourismus, «aber eine interessante.»

Elia hat drei Kundengruppen als Ziel: Russen, Chinesen und Bürger der Golfstaaten. Sie eint eine besonders reiche Oberschicht und ein überschaubares Gesundheitssystem. Da zieht der Brand Switzerland. Das Ideal der Touristiker wäre zum Beispiel: Eine Russin hat ein Problem mit der Bandscheibe. Sie kommt in die Schweiz zur Operation und bleibt zur Reha, nimmt Mann und Kinder mit, checkt im vornehmen Hotel ein, zahlt alles aus dem eigenen Sack und kehrt in neuem Zustand nach Hause zurück. Ein transformatives Ferienerlebnis. Tönt schlüssig und logisch, klingt lukrativ und ist erst noch wetterunabhängig.

Heute reisen jährlich 20'000 Ausländer für medizinische Hilfe in die Schweiz – und mit ihnen 50'000 Begleitpersonen. Zusammen sorgen sie für 490'000 Logiernächte und geben 196 Millionen Franken für Hotels und andere touristische ­Aktivitäten aus. Das Ziel liegt bei 25'000 Patienten im Jahr 2022 und 250 Millionen Umsatz. Und das ist erst der Anfang: «Es ist nur eine Nische, aber eine interessante. Darum gehen unsere Ambitionen weiter», sagt Elia.

Im Januar startet ihr Projekt. Bereits 2008 lancierte Schweiz Tourismus mit dem Verein Swiss Health eine ähnliche Initiative – und scheiterte. Nun muss der Start gelingen, ein Budget von 700'000 Franken liegt bereit, Schweiz Tourismus und die Gesundheits­branche kommen je für die Hälfte auf. Werbung im Internet und Anlässe in Schweizer Botschaften sollen das Angebot verbreiten. Wie das aussehen könnte, zeigt ein Video des Direktors der Schweizer Privatklinik Gut. Der steht vor dem St. Moritzersee und spricht in Geröllhaldenenglisch: «You don’t have to wait for ­surgery.» Und: «You reach Switzerland very good by plane.» Ob das reicht? Ob das die Russen in Schweizer Kliniken lotst? Andere Länder haben auch Flughäfen und kurze Wartezeiten. Und überhaupt: Wie kann das funktionieren?

«You don’t have to wait for ­surgery»: erklärt der Direktor der Klinik Gut in St. Moritz in einem Video. Foto: PD/13 Photo

Hani Oweira weiss es. Er sitzt in seinem Büro, an der Wand seine Diplome, er ist Belegarzt und arbeitet wie seine Arztkollegen auf eigene Rechnung. Auf seinem Handy warten 7783 ungelesene E-Mails, er arbeitet bis zu 80 Stunden pro Woche. Es läuft. Auch weil er sich vermarktet. Auf seiner Facebook-Seite liest man deutsche, arabische und englische Beiträge. Oweira beantwortet dort medizinische Fragen und verweist auf wissenschaftliche Artikel. Mit seiner Arbeit schafft er es zudem immer wieder in die Medien. So steht er 2017 für den «Blick» hin und erzählt, wie er einem Mann einen 10-Kilogramm-Hoden entfernt hat («Etwas Vergleichbares habe ich noch nie gesehen»).

Oweira studierte in Aleppo und reiste vor dem Krieg für ein Gastsemester nach Heidelberg. Darauf arbeitete er im Berliner Charité-Spital, in den umliegenden Restaurants kam er ins Gespräch mit Patienten aus dem Nahen Osten, die ihre Diagnosen noch einmal auf Arabisch erklärt haben wollten. Das ging so weit, dass sie irgendwann sagten, sie wollten nur noch von diesem jungen ­Syrer operiert werden. Oweira merkte, dass bei der Betreuung von Ausländern ein Geschäft brachliegen könnte. «Während die anderen feiern gingen, arbeitete ich», sagt er. Oweira ging auf Kongresse und Botschaften, sprach vor, knüpfte Kontakte.

Nun wird er mehrmals pro Jahr in die Golfstaaten eingeladen, um zu operieren. Nicht Neid schlage ihm von seinen dortigen Arztkollegen entgegen, sondern Dankbarkeit, erzählt er. Die Angst, an Körpern von Staatschefs etwas zu verpfuschen, kann belastend sein.

Mit dem Preis ­wurden Schandtaten getrieben, meist von Vermittlern der Patienten.

2013 zieht Oweira in die Schweiz, heute sagt er: «Es gibt drei wichtige Personen im Geschäft mit ausländischen Patienten.» Die Ärzte vor Ort. Die Gesundheitsattachés in den Botschaften. Und Patientenvermittler. Sie bestimmen, wohin die Patienten reisen und sich operieren lassen. Alle drei lernt man am besten bei Medizinkongressen und Konferenzen kennen.

Oweira erzählt, dass gerade in arabischen Staaten der Kontakt zu den Gesundheitsattachés entscheidend sei. Diese bestimmen, wo sich ihre Landsleute auf Staatskosten im Ausland behandeln lassen dürfen. «Vor allem deutsche Spitäler pflegen sehr gute Kontakte zu ihnen», sagt Oweira, das heisst im Umkehrschluss: Die Schweiz hat noch Potenzial. Er habe aber festgestellt, dass arabische Staaten zuletzt ihre Landsleute wegen des tiefen Ölpreises weniger ins Ausland schickten und mehr zu Hause behandelten. Es kommen nur noch die ganz Reichen.

Bei russischen Patienten seien die direkten Kontakte zu den dortigen Ärzten oder Patientenvermittlern entscheidend. Eine solche Vermittlerin ist Olga Bendtner, gebürtige Russin und gelernte Ärztin, sie will um jeden Preis nicht mit dem richtigen Namen in der Zeitung erscheinen. Sie organisiert mit ihrer ­Firma Medizinreisen. Meist von ehemaligen Sowjetstaaten nach Europa. Nach London. Nach München. Aber auch in die Schweiz. Das Angebot reicht von ­Lippenaufspritzen bis zur Repatriierung verstorbener Patienten. Wobei Letzteres bedeutend schwieriger sei. «Die ­Bürokratie», sagt Bendtner und schliesst die Augen. Es muss offenbar sehr schwierig sein.

Als der Politiker anrief

«Diskretion ist unser wichtigstes Gut», sagt sie. Wie damals, als sie einen Anruf bekam, ein Regierungsmitglied eines osteuropäischen Landes war am anderen Ende. Der Mann habe schlecht geatmet und durch den Hörer geröchelt, erzählt sie. Seine Aussage war aber bestimmt: Er sei gerade am Flughafen, und seine Lungenprobleme plagten ihn fürchterlich, er nehme nun den Flieger, seinen ­Privatjet, in vier Stunden lande er in Zürich. Bitte alles organisieren.

Olga Bendtner organisierte. Fand den richtigen Arzt, das richtige Spital, das richtige Hotel. Sie registrierte den Mann unter falschem Namen. Eine Ambulanz musste vier Stunden später auch noch am Flughafen vorfahren. Es klappte, der Mann kam zu besserer Gesundheit.

Bessere Adresse: Merian-Iselin-Klinik in Basel. PD/13 Photo

Das Angebot von Bendtner beginnt bei mündlichen und schriftlichen Übersetzungen, geht weiter zur 24-stündigen Erreichbarkeit und endet beim Begleitservice in den Schweizer Spitälern. So kommt es, dass Bendtner auf Wunsch Darmspiegelungen begleitet und übersetzt, wo sich der Gastroenterologe ­gerade mit seinem Koloskop befindet. Oder sie wartet im Aufwachraum, bis ihre Kunden zu sich kommen, und erklärt, wie die Operation verlaufen sei.

Der ausländische Gast erwartet mehr als der gewöhnliche Patient, das spürt auch Hani Oweia. Er telefoniert mit ihnen, schreibt Mails und SMS, fern von Besuchszeiten und Gesprächsterminen. Auf die Frage, weshalb die Leute zu ihm kommen, nimmt er sein Telefon und wählt eine Nummer aus Kuwait. Er ruft eine Frau an, der er den Bauch gestrafft hat, und fragt sie, ob sie kurz mit einem Schweizer Journalisten sprechen wolle, sie bejaht. Weshalb also Oweira? «Seine Reputation», antwortet sie, er sei ihr empfohlen worden. Und die Schweiz, war sie ein Grund für ihr Kommen? «Überhaupt nicht, doch sie ist wunderschön. Wir kommen wieder.»

Die Konkurrenz ist gross

Gesundheitstourismus ist ein weites Feld, manche zählen Wellness dazu, ­andere nicht. Tatsache ist, dass viele Tourismusgebiete ­in ihr eine Medizin gegen den starken Franken sahen. Sie wollten mit Erholungsferien verlorene Logiernächte kompensieren. Denn die Vorzeichen waren prächtig: Es gibt die freie Spitalwahl, dazu mehr alte Leute, mehr alterstypische Krankheiten, mehr Adipositas, mehr Diabetes, mehr psychische Erkrankungen. Von allem mehr. Und doch merken die Schweizer Touristiker heute: So einfach ist das nicht. Sich erholen und wellnessen kann man praktisch überall. Und auch die Deutschen, die Engländer, die Thailänder, die Schweden wollen, dass diese Russin mit ihrer problembehafteten Bandscheibe in ihre Kliniken und zum Entspannen kommt. Und sie sind erst noch billiger.

Dass der Gesundheitstourismus Grenzen hat, denkt auch Professor Martin Lohmann, der an der Universität ­Lüneburg über Ferien forscht. Er hat ­bemerkt, dass Destinationen immer und überall mit dem gleichen Sujet zum Gesundheitstourismus werben: eine Frau, im Schneidersitz, angewinkelte Arme, Daumen und Zeigfinger bilden einen Kreis. Om! Es stimmt. St. Moritz? Om! Davos? Om! Südtirol? Om.

Lohmann hat zudem herausgefunden, dass die Menschen zwar älter ­werden, aber heute auch länger gesund bleiben und kaum Lust auf präventive Gesundheitsferien haben. «Senioren sind einfach nicht ausreichend krank dazu», sagt er. Sich präventiv Gutes zu tun, ist unpopulär. «Gesundheitsurlaub ist kein Wachstumsmarkt.»

Andreas-Klinik in Cham ZG. PD/13 Photo

Es bleibt also das Geschäft mit der Spitzenmedizin. Doch wie stehen die Chancen von Schweiz Tourismus, damit jährlich um fünf Prozent zu wachsen? Olga Bendtner weiss nicht recht. Andere Länder seien hier schon weiter, schon viel spezialisierter, viel professioneller – und vor allem billiger.

Der Preis ist ein Argument – und mit ihm wurden schon Schandtaten getrieben, meist von Patientenvermittlern. Sie bekommen häufig Provisionen um zehn Prozent und haben darum den Anreiz, möglichst hohe Offerten zu verlangen. So auch beim Vermittler, der sich beim Kantonsspital Nidwalden meldete und nach den Kosten fragte. Wochen später erfuhr der Spitaldirektor, dass der ­Patient in einem anderen Spital zum dreifachen Preis operiert wurde. Es ist wie beim Fussball, manche Spielervermittler sorgen sich um den Fussballer, andere wollen das Geld.

Kantonsspital Nidwalden in Stans. PD/13 Photo

Potenzial gibts beim Personal

Oweira darf von seinen ausländischen Patienten maximal 30 Prozent mehr als bei den Schweizer Gästen verlangen, so schreibt es Hirslanden vor, um Auswüchse zu vermeiden. «Die ausländischen Patienten sind nicht dumm und lassen sich nicht über den Tisch ziehen», sagt er. Wer nachhaltig denke, könne sich es gar nicht erlauben, jemanden abzuzocken, das spreche sich sofort rum.

Für den hiesigen Markt ist er zuversichtlich, die Schweiz müsse zwar aufholen, klar, doch sie biete mit ihrer ­Stabilität und Natur, ihrem Ruf der Diskretion Vorteile. Und bei der Infrastruktur tue sich was. Privatkliniken verwandeln sich zu Boutiquen, Spitäler richten Suiten und internationale Büros ein, 2020 entsteht am Flughafen Zürich auf 11'000 Quadratmetern ein Ableger des Unispitals Zürich. Optimal für ausländische Gäste, die in Zürich landen, sich ambulant behandeln lassen und am selben Tag wieder heimfliegen. Chinesen haben zudem die ambulante Tagesklinik Swiss Central gekauft, die expandieren will. Doch wichtiger als alle Infrastruktur sei der menschliche Umgang, sagt Oweira. «Hier hat die Schweiz am meisten Potenzial.» Mehr Zeit für den ausländischen Patienten, mehr Toleranz und mehr Rücksicht auf kulturelle ­Dinge wie Essen oder Begrüssung. «Das den Pflegenden zu vermitteln, ist nicht immer einfach.»

Als Schweizer nach Köln verlegt

Eine Studie der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) kam 2018 zu einem ähnlichen Schluss. Medizintouristen können die Belastung der Pflegenden erhöhen und auf der Intensivstation gar zu einem Verdrängungseffekt führen. Es gab den Fall, dass ein Schweizer nach Köln geflogen werden musste, weil sein Bett von einem Touristen belegt war. Das muss man der Bevölkerung nicht zweimal erzählen, das provoziert Missgunst.

Das Medizinpersonal sieht es gemäss SAMW etwas gelassener und erkennt vor allem auch die Vorteile ausländischer Gäste. Erstens: internationales ­Renommee für sie und das Spital. Zweitens: Dank ihnen bleiben die Fallzahlen hoch, was für spezialisierte Abteilungen in der Schweiz spricht. Ohne ausländische Patienten gäbe es zum Beispiel das Zentrum für brandverletzte Kinder im Zürcher Kinderspital nicht mehr.

Oweira nickt. «Aber bevor ein Ausländer in die Schweiz kommt, muss vor allem die medizinische Leistung stimmen», sagt er. Sein österreichischer Gast wird nach der Operation im künstlichen Koma gehalten. Es hat plötzlich zu wenig Platz im Bauch, die Därme drücken auf die Lunge, es kommt zu einem Luftröhrenschnitt. Nach 23 Tagen wacht er wieder auf. Wie fühlt man sich in diesem Moment? «Erschöpft. Es war schlimm. Aber ich bin froh und dankbar, dass es gut gekommen ist», sagt er am Telefon auf der Intensivstation.

Es liegt in der Natur von gesund gewordenen Menschen: Sie sind dankbar und generös. Oweira hat das erfahren und gelernt: Russen schenken gerne ­Kaviar, Europäer Weine und Araber ­Uhren – je nach Grad der Dankbarkeit von Montblanc oder Rolex.

Erstellt: 07.12.2019, 13:23 Uhr

In Zahlen

20'000
Jährlich reist diese Anzahl Ausländer für medizinische Hilfe in die Schweiz – und mit ihnen 50'000 Begleitpersonen. Das Ziel liegt bei 25000 Patienten im Jahr 2022.

196
So viele Millionen Franken landen durch die ausländischen Patienten und ihre Begleitpersonen im Schweizer Tourismus. Ziel sind 250 Millionen Umsatz.

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