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Politik macht dick, aber glücklich

Studie aus Schweden: Wer ins Parlament gewählt wird, nimmt ein Kilo pro Jahr zu - ist aber mit dem Leben sehr zufrieden.

Den Zusammenhang von politischer Tätigkeit und Gewicht sowie Zufriedenheit hat die Soziologin Jenny Hansson von der Universität Umeå für ihre Doktorarbeit herausgefunden. Sie untersuchte dafür die Lebens- und Arbeitsbedingungen der 349 Stockholmer Parlamentsabgeordneten. Wie der Radiosender SR heute berichtete, gaben die Abgeordneten eine wöchentliche Arbeitszeit von durchschnittlich 61 Stunden an.

Die meisten Parlamentarier stuften ihre Tätigkeit als «interessant und befriedigend» ein. Auch raubt politischer Dauerstress skandinavischen Volksvertretern offenbar nicht die Nachtruhe: Bei sechseinhalb Stunden Durchschnitts-Schlummer kreuzten 45 Prozent an, dass sie «immer gut schlafen». 41 Prozent hatten «manchmal Schlafstörungen». «Die meisten von ihnen gaben an, dass sie Freude an ihrem Leben haben», hiess es weiter.

Dennoch: Politiker sollen sich mehr bewegen

Nach Auskunft von Yngve Borgström, Chef im Fitnesszentrum des Stockholmer Reichstages, haben alle Abgeordneten nach Ende der Sommerpause einen Schrittzähler auf ihre Bank gelegt bekommen. Ziel: Die Politiker und Politikerinnen sollen sich mehr bewegen. Sowohl in der Fraktion der regierenden Konservativen wie bei den oppositionellen Sozialdemokraten gibt es Gruppen zum gemeinsamen Abnehmen.

SDA/vin

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