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Pfusch in Zürich – Problemarzt macht jetzt im Ausland weiter

Wegen gravierender Vorfälle hat Ralf Senner keine Schweizer Bewilligung mehr. Anderswo wirbt er mit «Swiss».

Ralf Senner hausierte mit seiner Spezialisierung auf Roboter-Operationen: Ein Arzt hantiert mit einem Roboterarm. Foto: Getty Images
Ralf Senner hausierte mit seiner Spezialisierung auf Roboter-Operationen: Ein Arzt hantiert mit einem Roboterarm. Foto: Getty Images

Ralf Senner lässt sich nicht unterkriegen und operiert weiter. Nicht in der Schweiz, wo er inzwischen weder Stelle noch Berufsausübungsbewilligung als Arzt hat. Jedoch in Kiew, wo er – ein Jahr nachdem der Redaktion Tamedia die unsauberen Praktiken des Chirurgen aufgedeckt hat – für seine Praxis wirbt. Für ukrainische Patienten und für Medizintouristen ist dies keine gute Nachricht. Sie wissen nichts von der Vorgeschichte des aus Rumänien stammenden Übergewichtschirurgen. Im Gegenteil: Senner verwendet nun «Swiss» als Gütezeichen für sein «European Centre of Obesity» (Escos) und verkündet im Internet, dass er «Schweizer medizinische und chirurgische Standards» einsetze.

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