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Sie schaut genau hin, wenn es wehtut

Über Neuropathien wisse man viel zu wenig, realisierte die Physio­therapeutin Annina Schmid. Sie wurde daher Forscherin und ist heute Professorin in Oxford.

Eine enge Anbindung der Forschung an die Praxis sei wichtig, sagt Annina Schmid. Foto: Dominique Meienberg
Eine enge Anbindung der Forschung an die Praxis sei wichtig, sagt Annina Schmid. Foto: Dominique Meienberg

Am Anfang ihrer aussergewöhnlichen Karriere war pure Frustration. Schon bald nach der Ausbildung zur Physiotherapeutin merkte Annina Schmid nämlich, dass sie mit ihrem Wissen bei vielen Patienten an Grenzen stiess – vor allem bei solchen mit sogenannten neuropathischen Schmerzen, Nervenschmerzen also. «Ich sah die Patienten, wusste aber nicht, was ich tun sollte», sagt Schmid.

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