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Soziale Medien führen bei Mädchen zu Stress

Bei einer Umfrage gab ein Drittel der befragten 14-jährigen Mädchen an, unter psychischem Druck zu leiden. Bei Knaben liegt der Anteil bei 15 Prozent und ist rückläufig.

chk
Soziale Netzwerke sollen einen starken Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper haben: Ein Mädchen macht ein Selfie. (Archivbild)
Soziale Netzwerke sollen einen starken Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper haben: Ein Mädchen macht ein Selfie. (Archivbild)
Christof Schürpf, Keystone

Das Stressempfinden von Mädchen ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Heute fühlen sich deutlich mehr als ein Drittel psychisch gestresst, während der Anteil bei Buben bei 15 Prozent liegt und sogar leicht rückläufig ist.

Das geht laut der «NZZ am Sonntag» aus einer Langzeitstudie des englischen Erziehungsdepartements hervor, bei der über 30'000 14-Jährige nach ihrem Wohlbefinden befragt wurden. Die Forscher erklären den Trend mit dem Aufkommen sozialer Netzwerke. Im Vergleich zu Buben verbringen Mädchen viel mehr Zeit mit Chatten und dem Austauschen von Selfies. Mittlerweile sind sie, anders als früher, sogar häufiger online-süchtig.

Die Entwicklung ist auch in der Schweiz zu beobachten, wie ­zuletzt die James-Studie, eine repräsentative Erhebung zu Mediennutzung und Freizeitverhalten, bewies. Fast die Hälfte der befragten Mädchen gab an, dass soziale Netzwerke einen erheblichen bis starken Einfluss darauf haben, wie zufrieden sie mit ihrem Körper sind.

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