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Neue Nahrung für Schweizer Impfgegner

«Eingeimpft» wirkt nett und ehrlich. Der Dokfilm liefert jedoch keine Aufklärung, sondern sät Zweifel an ihrem Fundament: den Fakten.

Szene aus dem Dokfilm «Eingeimpft»: Die Ehefrau des Regisseurs mit der gemeinsamen Tochter. Bild: Adrian Stähli
Szene aus dem Dokfilm «Eingeimpft»: Die Ehefrau des Regisseurs mit der gemeinsamen Tochter. Bild: Adrian Stähli

Es gibt einen Moment in diesem Film, in dem das Problem fast greifbar wird. Auf einer Geberkonferenz in Berlin wird Geld zusammengetragen, um Impfungen auf der ganzen Welt zu ermöglichen. 7,5 Milliarden Dollar sollen es sein, 1,5 Milliarden kommen allein von der Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung. Die Anwesenden klatschen, strahlen, es ist ein bewegender Augenblick, in dem sehr deutlich wird, welche Bedeutung Impfungen für die Menschheit haben – wie grossartig ihr Erfolg schon heute ist. Aus dem Off jedoch ertönt ein verwundert klingender Kommentar: «Für Risiken und Nebenwirkungen interessiert sich hier offenbar niemand.»

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