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Gehirnerschütterungen falsch behandelt

Schweizer Sportärzte und Grundversorger therapieren oft nach veralteten Empfehlungen. Die Folgen können gravierend sein.

Beim Sport, bei Verkehrsunfällen, im Haushalt: 40'000 Gehirnerschütterungen gibt es gemäss Schätzungen jährlich in der Schweiz. Foto: humonia, iStock
Beim Sport, bei Verkehrsunfällen, im Haushalt: 40'000 Gehirnerschütterungen gibt es gemäss Schätzungen jährlich in der Schweiz. Foto: humonia, iStock

Ein halbes Jahr befolgte die Profisportlerin den Rat ihres medizinischen Teams und vermied jede Anstrengung. Doch die Symp­tome ihrer Gehirnerschütterung verschwanden nicht. Es ging ihr zunehmend schlechter, und sie suchte schliesslich Nina Feddermann auf. Die Sportlerin hatte immer noch Schmerzen und war emotional angeschlagen. Sie trug wegen ihrer Lichtempfindlichkeit auch drinnen eine Sonnenbrille, litt unter Sehstörungen, ermüdete schnell und hatte Konzentrationsprobleme.

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