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Unlautere Forschung mit den Alleskönnerzellen

Ein neuer Fälschungsvorwurf erschüttert die Stammzellforschung. Auch die Schweiz hatte ihren Klonskandal.

Bei Stammzellenforschern schaut die Fachwelt ganz genau hin: Zellmaterial unter dem Mikroskop. Foto: Ann Hermes (The Christian Science Monitor, Getty Images)
Bei Stammzellenforschern schaut die Fachwelt ganz genau hin: Zellmaterial unter dem Mikroskop. Foto: Ann Hermes (The Christian Science Monitor, Getty Images)

Es klingt so einfach, was sich die japanische Stammzellforscherin Haruko Obokata ausgedacht hat: Man nehme die Körperzellen eines Patienten, werfe sie in ein mildes Säurebad, und schon erhält man Stammzellen, aus denen sich all jene Gewebe des Körpers bilden lassen, die der Patient zur Heilung benötigt. Doch es ist wohl zu einfach, um wahr zu sein. Anfang Februar hatte Obokatas Säurebadmethode, veröffentlicht im ­renommierten Fachmagazin «Nature», weltweit Schlagzeilen gemacht. Jetzt untersucht eine Kommission, ob an Obokatas spektakulärer Methode etwas dran ist oder ob die Forscherin schlampig ­gearbeitet oder gar gefälscht hat.

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