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«Viele Eltern von intersexuellen Kindern schämen sich»

Was steckt hinter dem Wunsch, intersexuelle Kinder operativ zu «richtigen» Mädchen oder Buben zu machen? Die Frage geht an Otfried Höffe, Präsident der Humanmedizin-Ethikkommission.

Mit Otfried Höffe sprachen David Hesse und Simone Rau in Tübingen
«Betroffene verschaffen sich heute mehr Gehör»: Otfried Höffe in seinem Haus in Tübingen. Foto: Tobias Gerber
«Betroffene verschaffen sich heute mehr Gehör»: Otfried Höffe in seinem Haus in Tübingen. Foto: Tobias Gerber

Kürzlich hat Sie das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte nach Genf eingeladen. Weiten Sie das Einflussgebiet der Nationalen Ethikkommission aus?

Der UNO-Anlass war ein Expertentreffen zum Thema Intersexualität. Wir von der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) haben eine Stellungnahme dazu verfasst, die erfreulicherweise über die Landesgrenzen hinaus zur Kenntnis genommen wird. Der Deutsche Ethik­rat, aber auch die Vereinten Nationen haben die Empfehlungen zustimmend aufgenommen.

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