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Was Schreibabys wirklich beruhigt

Neugeborene, die permanent weinen, können ihre Eltern in die Verzweiflung treiben. Forscher raten, mit dem Schreibaby eine Schreiambulanz aufzusuchen.

Entgegen der verbreiteten Meinung sind Koliken meist nicht die Ursache für Schreikrämpfe: Ein neugeborenes Kind.
Entgegen der verbreiteten Meinung sind Koliken meist nicht die Ursache für Schreikrämpfe: Ein neugeborenes Kind.
AFP

Sie hatte sich auf diese ersten Monate gefreut, doch dann wurde die Mutterschaft zum Albtraum. Die neugeborene Tochter schrie und schrie, das kleine Gesicht hochrot, alle Muskeln angespannt, der ganze Körper versteift. Das Kind liess sich einfach nicht beruhigen. Kein Stillen oder Wiegen, liebesvolles Zureden oder Streicheln half. Das Baby schien in unstillbarem Zorn und Schmerz gefangen zu sein – unerreichbar für die Eltern. «Ich habe mich wie ein Häufchen Dreck gefühlt», erinnert sich die Mutter Karin B., die ihren Namen nicht veröffentlichen möchte. «Ganz offensichtlich brachte ich die einfachste Sache der Welt nicht zustande – mein Kind glücklich zu machen.» Das Gebrüll trieb sie beinahe in den Wahnsinn.

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