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Weckruf für die Spitalpolitik

In kaum einem anderen Land, nicht einmal in den USA, hängt die Sterblichkeit von Kindern mit Hirntumoren so sehr von der Bildung der Eltern ab wie bei uns.

Es ist eine schreiende Ungerechtigkeit, die der Schweiz nicht würdig ist. Kinder aus weniger gebildeten ­Familien sterben häufiger an Hirntumoren als Kinder aus gebildeten Familien. Das zeigt eine Studie von Schweizer Forschern.

Eine überraschende Erkenntnis für die Schweiz mit ihrem gut ausgebauten und teuren Gesundheitswesen. Zumal diese soziale Schere in Ländern mit vergleichbarem Entwicklungsstand nicht festgestellt werden konnte. Ein ähnlicher Befund sei bisher nur aus Südkorea bekannt, heisst es in der Studie. Selbst in den USA mit ihrer Zweiklassenmedizin sei die Ungleichheit bei der Sterblichkeit von Kindern mit Hirnkrebs bedeutend kleiner.

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