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Weniger HIV-Infizierte und weniger Aids-Tote

Letztes Jahr haben sich weltweit 2,7 Millionen Menschen mit dem HI-Virus angesteckt. Und zwei Millionen Personen starben an der Immunschwächekrankheit.

Die Zahl der HIV-Infizierten und der Aids-Toten ist im Jahr 2007 weltweit leicht gesunken. Das berichtete das Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) in Genf zum 20. Weltaidstag am kommenden Montag (1. Dezember). «2007 haben sich 2,7 Millionen Menschen mit HIV angesteckt, dass sind 300'000 weniger als im Jahr 2001», sagte UNAIDS-Sprecher Paul De Lay. Die Zahl der Aids-Toten sei zwischen 2005 und 2007 um 200'000 auf zwei Millionen gefallen.

Zudem bekämen mehr Bedürftige lebensverlängernde Medikamente als früher. Drei Millionen Infizierte in Entwicklungs- und Schwellenländern würden inzwischen behandelt.

Kein Grund zur Entwarnung

Dennoch gebe es keinen Grund für Entwarnung, denn auf zwei Infizierte, die in die Behandlungsprogramme aufgenommen würden, kämen fünf neu Infizierte, sagte De Lay. Besonders in afrikanischen Ländern südlich der Sahara breite sich die Epidemie noch immer weiter aus. Dort seien nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als die Hälfte der Neuinfizierten Kinder und Jugendliche.

Im Kampf gegen die Immunschwäche setzt UNAIDS weiter vor allem auf Verhaltensänderungen. Präventionsexperte Michael Bartos nannte als Beispiel die Nutzung von Kondomen und die Reduzierung der Anzahl von Geschlechtspartnern. Im Jahr 2007 waren nach UNAIDS-Schätzungen 33 Millionen Menschen weltweit mit dem Immunschwächevirus (HIV) infiziert. Etwa 66 Prozent davon leben im südlichen Afrika. Zahlen für 2008 dürften erst im kommenden Frühjahr vorliegen, hiess es in Genf.

SDA/vin

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