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Wenn das Baby ohne Vorwarnung stirbt

Was Peter Spuhlers Baby widerfahren ist, gilt für die Medizin als Rätsel und steht stellvertretend für die Angst vieler Eltern: Der plötzliche Kindstod. Doch es gibt Präventionsmassnahmen.

Von Felix Straumann
Und dann bleibt das Kinderbett leer: Der plötzliche Kindstod lässt Familien traumatisiert zurück. Foto: Getty Images
Und dann bleibt das Kinderbett leer: Der plötzliche Kindstod lässt Familien traumatisiert zurück. Foto: Getty Images

Der plötzliche Kindstod gehört zu den entsetzlichsten Dingen, die einer Familie geschehen können. Viele Eltern fürchten sich nach der Geburt davor, dass ihr geliebtes Baby unerwartet und ohne erkennbare Ursache sterben könnte. Eine Angst, die sich bei manchen durch den tragischen Unglücksfall in der Familie des prominenten Politikers und Stadler-Rail-Chefs Peter Spuhler wohl verstärkt hat. Kinderarzt Ulrich Lips kennt solche Ängste. Der ehemalige stellvertretende Direktor des Kinderspitals Zürich findet es wichtig, dass die Gefahr relativiert wird. «Der plötzliche Kindstod ist heute zum Glück extrem selten», sagt er. In der Schweiz kam es 2013 bei rund 80'000 Geburten zu 9 Fällen von Sudden Infant Death (SID), wie Fachleute den plötzlichen Kindstod auch nennen.

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