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Wie tödlich ist das Mers-Virus?

In Südkorea stehen fast 3000 Menschen unter Quarantäne, Hunderte Schulen sind zu. Kann das Virus auch die Schweiz treffen? Fragen und Antworten zum grossen Mers-Ausbruch.

Bei einem Mers-Fall in der Schweiz würde der Patient isoliert behandelt.
Bei einem Mers-Fall in der Schweiz würde der Patient isoliert behandelt.
Yonhap Yun Dong-Jin, Keystone

Wie gefährlich ist das Mers-Virus?

Typische Symptome einer Infektion mit dem Mers-Erreger sind je nach Schweregrad Fieber, Atemprobleme, Lungenentzündung, Durchfall und Nierenversagen. Unklar ist, wie häufig eine Erkrankung zum Tod führt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat seit September 2012 mehr als 1200 Infektionen registriert, weit über 400 endeten tödlich. Fachleute gehen jedoch davon aus, dass viele Mers-Infektionen mild verlaufen und deshalb nicht erfasst werden. Beim Ausbruch in Südkorea lag die Todesrate bei 8 Prozent. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das Virus in letzter Zeit verändert hat und aggressiver geworden ist. Von einer drohenden Pandemie ist Experten zufolge nach derzeitigem Stand nicht auszugehen.

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