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Vitamine & Co. – was nützt, was schadet

Von den Nahrungsergänzern nützen die meisten nichts oder schaden sogar. Welche trotzdem sinnvoll sein können.

Problematische Präparate: Nur wenige Nahrungsergänzungsmittel sind wirklich sinnvoll. Foto: Patrick Norman (Getty Images)
Problematische Präparate: Nur wenige Nahrungsergänzungsmittel sind wirklich sinnvoll. Foto: Patrick Norman (Getty Images)

Es fängt am Morgen an. Als Starthilfe eine Multivitaminkapsel, geschluckt mit einer aufgelösten Kalziumbrausetablette. Im Laufe des Tages kommen probiotische Joghurts hinzu und Magnesiumriegel für zwischendurch. Ein Proteinshake, angereichert mit L-Carnitin, rundet schliesslich das Nachtessen ab.

Wir Schweizer sind ein Volk, das auf Nahrungsergänzungsmittel schwört. Gerade jetzt, da der Frühling naht. Laut jüngster Ernährungserhebung MenuCH des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen nehmen 56 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer regelmässig Vitamin- oder Mineralstoffpräparate ein. Im Jahr 2012 waren es bloss 25 Prozent. Grossverteiler wie Coop und Migros, deren Ergänzungs­mittelabteilungen heute oft einer Apotheke gleichen, verzeichnen denn auch stetig zunehmende Verkäufe. Coop-Mediensprecherin Alena Kress: «Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage weiter steigen wird.»

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