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Zürcher entwickeln Impfstoff gegen Katzenhaar-Allergie

Forscher an der Universität Zürich sollen eine Lösung gegen die hartnäckige Allergie gefunden haben. Der Wirkstoff wird dabei nicht den Menschen gespritzt – sondern dem Tier.

Vielleicht müssen sich hier auch bald Allergiker nicht mehr zurückhalten und können unbeschwert übers Fell streicheln. (Keystone/Patrick Pleul)
Vielleicht müssen sich hier auch bald Allergiker nicht mehr zurückhalten und können unbeschwert übers Fell streicheln. (Keystone/Patrick Pleul)

Eine Forschungsgruppe am Universitätsspital Zürich hat nach eigenen Angaben einen Impfstoff gegen Katzenhaar-Allergien entwickelt, der den Tieren und nicht den Menschen verabreicht wird.

Die Katzen würden gegen ein bestimmtes Allergen geimpft, wurde der Immunologe Martin Bachmann am Dienstag vom Deutschlandfunk (DLF) zitiert. Die Allergene im Tier würden dann durch Antikörper gebunden.

Ursache einer Katzenhaar-Allergie beim Menschen ist demnach ein körpereigenes Protein der Katze, nicht die Katzenhaare selbst. Das Protein komme vor allem im Speichel der Katzen vor und gehe auf das Fell über, wenn die Tiere sich putzten.

Der Impfstoff wurde an 70 Tieren getestet, wie Bachmann dem DLF sagte. Die allergischen Symptome bei betroffenen Menschen seien dadurch verringert worden. Ausserdem hätten die Besitzer ihre Katzen mehr gestreichelt.

Für die Katze habe die Impfung keine negativen Nebenwirkungen, hiess es weiter. In spätestens drei Jahren solle der Impfstoff auf den Markt kommen.

SDA/sep

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