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Zunehmender Stress und Burn-out erhöhen das IV-Risiko

Die Uni St.Gallen hat mit einer Studie untersucht, ob sich die Zahl neuer IV-Renten stabilisieren wird. Das Resultat ist widersprüchlich.

Stress und Burn-Out erhöhen das IV-Risiko.
Stress und Burn-Out erhöhen das IV-Risiko.
Fotolia
Neue IV-Renten wegen Krankheit.
Neue IV-Renten wegen Krankheit.
Graphik BZ
Art der Krankheiten.
Art der Krankheiten.
Graphik BZ
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Man könnte meinen, das Risiko, aufgrund einer Krankheit invalide zu werden, habe sich in zehn Jahren halbiert. Dies suggeriert die Statistik (siehe rote Grafik). Dem ist nicht so. Richtig ist vielmehr, dass sich nur die Zahl der jährlich neu gesprochenen IV-Renten in zehn Jahren halbiert hat.

Wenn man früher für ein Leiden eine Rente bekam, bekommt man heute für das genau gleiche Leiden unter Umständen keine Rente mehr. Damit ist die Gesellschaft kaum gesünder geworden. Insbesondere Leute mit unklaren Beschwerden, Schmerzstörungen oder Schleudertraumata können heute im Unterschied zu früher kaum mehr mit einer IV-Rente rechnen.

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