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Wie finanziert die Uni das?

Der Rektor der Universität Zürich spricht über das Studium von morgen und die Milliardeninvestitionen im Zentrum und am Irchel.

Michael Hengartner, Uni-Rektor, in einem Labor «seines» Institutes für Molekulare Biologie an der Universität Irchel. (Bild: Doris Fanconi)
Michael Hengartner, Uni-Rektor, in einem Labor «seines» Institutes für Molekulare Biologie an der Universität Irchel. (Bild: Doris Fanconi)

Herr Hengartner, wir leben in Zeiten von rasantem Wandel: Die digitale Revolution stellt vieles auf den Kopf. Was bedeutet das für die Universität Zürich? Welche Bildung brauchen wir in Zukunft noch?

Wir nehmen an, dass man in Zukunft noch flexibler unterwegs sein und ständig dazulernen muss. Das heisst, dass wir nebst fundiertem Fachwissen noch viel mehr sicherstellen müssen, dass unsere Absolventinnen und Absolventen die entsprechenden Skills entwickeln: Teamarbeit, analytisches und kritisches Denken, wirksame Kommunikation. Der Wissensdurst muss immer erhalten bleiben. Wir müssen in Zukunft ständig weiter lernen: Nach dem Abschluss ist vor dem Abschluss, nach der Bildung ist vor der Bildung. Das bedingt auch eine andere Art von Lehre, in der wir weniger Inhalte präsentieren, sondern vermehrt Fragen stellen und mit den Studierenden diskutieren, wie man diesen Fragen begegnen kann.

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