Wissen im Bild

Aug in Aug mit der Mönchsrobbe

Das Projekt «Wild Wonders of Europe» dokumentiert mit atemberaubenden Naturaufnahmen die Artenvielfalt Europas.

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Es muss ein unvorstellbarer Glücksmoment sein, wenn nach unzähligen Tauchgängen endlich alles stimmt: Das Tier guckt dem Fotografen tief in die Augen, knapp unter der Wasseroberfläche, erhaben im lichtdurchfluteten Ozean. Die Mönchsrobbe (Monachus) vor Madeira scheint Spass an der Situation zu haben. Für den portugiesischen Fotografen Nuno Sá ist es nicht der erste Glücksfall. Seit acht Jahren taucht und fotografiert er professionell in den Tiefen der Meere und erhielt für seine Unterwasseraufnahmen renommierte Auszeichnungen. Das Porträt der Mönchsrobbe hat er für das Projekt «Wildwunder Europas» ausgesucht. Die besten Naturfotografen zeigen laut den Initiatoren die schönsten Naturplätze Europas.

Seit dem Jahr der Biodiversität 2010 werden die Aufnahmen in gross angelegten Outdoor-Ausstellungen präsentiert. Die letzte war in Berlin im Mai, im September startet eine weitere in Madrid. Die Botschaft des Projekts: «Das Naturerbe existiert noch. Tragen wir Sorge!» Millionen Menschen sollen in den nächsten Jahren erfahren, wie schön und artenreich Europa ist. Nuno Sá gehört zum Team der 69 auserwählten Fotografen aus 19 Ländern. Das Bildarchiv verfügt inzwischen über 200'000 Aufnahmen. Darunter eben die Mönchsrobbe von Madeira. Keine Robbenart ist so stark vom Aussterben bedroht. Einst kam sie zahlreich im Mittelmeerraum und im Schwarzen Meer vor. Für die Schifffahrer war sie stets ein gutes Omen für die Zukunft. Heute gibt es nur noch rund 600 Tiere. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 29.08.2012, 06:56 Uhr

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