Everest durch Beben verschoben

Drei Zentimeter – um soviel wich der höchste Berg der Welt Richtung Südwesten. Das ist allerdings wenig, verglichen mit der Bewegung der letzten 10 Jahre.

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Der Gipfel des Mount Everest ist von dem schweren Erdbeben im April offenbar verschoben worden. Das nordöstlich verlaufende Massiv des höchsten Bergs der Erde wanderte laut chinesischen Angaben drei Zentimeter nach Südwesten. Dies berichtete die amtliche Zeitung «China Daily» unter Berufung auf die chinesische Kartographiebehörde. Dem Bericht zufolge ist der Mount Everest ständig in Bewegung.

In den zurückliegenden zehn Jahren sei der Berg insgesamt 40 Zentimeter nach Nordosten gerückt, mit einem Tempo von vier Zentimetern pro Jahr. Ausserdem habe er sich um drei Zentimeter aufgerichtet.

8700 Menschen starben bei Erdbeben

Die jüngste Verschiebung des Mount Everest erfolgte dem Bericht zufolge durch das Beben der Stärke 7,8, das den Himalaya am 25. April erschütterte. Das zweite Beben vom 12. Mai mit einer Stärke von 7,3 habe den Berg hingegen nicht verschoben.

Der erste Erdstoss hatte eine massive Lawine ausgelöst, die das Basislager am höchsten Berg der Erde verwüstete und 18 Menschen in den Tod riss. Die chinesischen und nepalesischen Behörden sagten daraufhin alle Exkursionen für dieses Jahr ab. In ganz Nepal waren den beiden Beben mehr als 8700 Menschen zum Opfer gefallen.

(woz/AFP)

Erstellt: 16.06.2015, 08:59 Uhr

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