So wenig Sonne wie seit 30 Jahren nicht mehr

Wer sich fühlt, als hätte er die Sonne dieses Jahr noch kaum zu Gesicht bekommen, liegt richtig: An vielen Orten schien sie nur halb so oft wie normalerweise.

Ein grauer Jahresstart: Ein Spaziergänger steht am Pfäffikersee im Regen. (April 2013)

Ein grauer Jahresstart: Ein Spaziergänger steht am Pfäffikersee im Regen. (April 2013) Bild: Keystone

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Die Sonne hat sich in den ersten vier Monaten dieses Jahres sehr rar gemacht. Seit rund 30 Jahren war es nämlich in der Nord- und Ostschweiz an vielen Orten nicht mehr so grau wie 2013, wie SRF Meteo am Mittwoch mitteilte.

In Basel zeigte sich die Sonne bis am Mittwoch lediglich an 222 Stunden. Normal wären dort bis Ende April 435 Stunden Sonne, also rund das Doppelte. 2003 und 2011 hatte es in Basel sogar 570 bis 580 Stunden Sonne gegeben.

Nicht viel besser ist die Situation laut den Meteorologen in St. Gallen mit 226, in Luzern mit 238 und in Zürich mit 243 Stunden Sonnenschein. Dies entspricht einem Tagesdurchschnitt von nur gerade zwei Stunden Sonnenschein. Im Süden zeigte sich die Sonne bis jetzt ebenfalls nur zu knapp 90 Prozent. In Locarno gab es bisher 562 Stunden Sonne. (fko/sda)

Erstellt: 24.04.2013, 14:46 Uhr

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