«Um den Blick nach innen zu richten, brauchen wir Dunkelheit»

Stoffwechsel und Geist erholen sich nachts. Eine Hommage an das Dunkle – zur Einstimmung auf lange Nächte.

Wonach sich der Mensch sehnt, offenbart sich ihm in der Nacht: Ein Sternenhimmel. Foto: iStock

Wonach sich der Mensch sehnt, offenbart sich ihm in der Nacht: Ein Sternenhimmel. Foto: iStock

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Kaum dunkelt es ein, macht sie sich auf den Weg. Schnürt ihre Turnschuhe und läuft an Bauernhäusern und Feldern vorbei, durch einen Rebberg in Richtung Wald. «Ich liebe die Nacht», sagt Martina Gut. «Im Tannenwald. Wenn die Eulen auf Jagd gehen. Und mich die Dunkelheit umhüllt, bis ich darin versinke.»

Kürzlich hat sich die 43-jährige Rahmenmacherin aus Aarau in einem Wald, den sie zum ersten Mal durchquerte, verlaufen. «Ich hatte keinen Handyempfang, wusste nicht, wo ich bin. Als ich neben dem Rascheln und Knacken auch noch Schritte zu hören meinte, rannte ich schnell davon», sagt sie.

Seit mehreren Jahren geht Martina Gut beim Einzug der Dämmerung auf Wanderschaft. Manchmal wird eine Nachttour daraus. Dann kehrt sie erst um Mitternacht nach Hause zurück. Wenn die Glocken zwölfmal schlagen und nach altem Volksglauben die Geisterstunde beginnt.

«Nacht ist die Zeit, in der die Dunkelheit vom Osten her aufsteigt und sich über Land und Wasser ergiesst.»Paul Bogard, US-amerikanischer Autor und Hobbyastronom

Verwunschen, geheimnisvoll, zuweilen auch gespenstisch: Wenn die Nacht hereinbricht, zeigt sich dem Menschen eine andere Welt. Denn was bei Tageslicht gut erkennbar ist, nimmt auf einem schummrigen Feldweg schnell eine rätselhafte Gestalt an. Das gilt in unserer Hightech-Welt mit den vielen Kunstlichtern noch genauso wie im Mittelalter. Als es noch keine Strassenlaternen gab, sondern nur kleine, russige Fackeln und die Handlaternen der Fussgänger.

«Nacht ist die Zeit, in der die Dunkelheit vom Osten her aufsteigt und sich über Land und Wasser ergiesst», schreibt der US-amerikanische Autor und Hobbyastronom Paul Bogard in seinem Buch «Die Nacht». Wer jemals den Aufbruch der Nacht in der Natur erlebt und zugesehen hat, wie sich die Abenddämmerung zusammenballt, als seien es Sturmwolken, der hat den Kernschatten der Erde gesehen, in den wir uns hineindrehen. «In der Nacht sind wir im Schatten gefangen, den die Erde auf sich selber wirft», erklärt Paul Bogard jenes Naturspektakel, das den Menschen seit jeher fasziniert hat.

In allen Epochen haben Neugierige in diesen Schatten geblickt und die Nacht zu ihrer Lieblingszeit erkoren. Astronomen, Mystiker, Dichter und Forscher warteten, bis es dunkel war, um den Mond und die Sterne zu betrachten oder das Leuchten der Glühwürmchen zu erkunden. Auch Liebende sehnten die Nacht herbei, um sich heimlich zu treffen. Hinter der Scheune oder auf einer Parkbank, im Schutz der Bäume.

Für Menschen, die man augenzwinkernd «Eulen» nennt, weil sie nachtaktiv sind, bedeuten Nächte das Schönste überhaupt. Erst wenn es dunkel wird, sind sie in ihrem Element und laufen zur Hochform auf. Die Nacht übt eine besondere Faszination auf sie aus. Laut Statistik gehört jede elfte Person zu den «Eulen». Wohingegen «Lerchen» schon in der Früh putzmunter sind und abends zeitig zu Bett gehen.


Video: Die schönsten Bilder des Blutmondes

Die schönsten Videos der Jahrhundert-Mondfinsternis. (27. Juli 2018) Video: Tamedia/AP/AFP und Leser-Reporter


Bald werden die Nächte wieder länger. Mit dem 23. September, der Tagundnachtgleiche, beginnt der Herbst. Von da an werden die Nächte länger als die Tage. Bis zur längsten Nacht am 21. Dezember, die bei uns fast 16 Stunden dauert. «Die Nacht gibt uns die Möglichkeit, aufzutanken», sagt der deutsche Biophysiker Ernst Peter Fischer, 71.

«Wenn wir 24 Stunden im Tageslicht verbringen würden, wären wir bald erschöpft und ausgelaugt, weil wir nie schlafen», ist der Bestsellerautor des Buches «Durch die Nacht» überzeugt. «Wir brauchen die Dunkelheit, um zu uns selbst zu kommen. Wir können nicht ständig in der Aussenwelt agieren, sondern benötigen auch eine Privatsphäre und Zeit für uns selbst.»

Endlich kehrt Ruhe ein. Und Stille. Dafür sind die langen Herbst- und Winternächte wie geschaffen. Um die Türe hinter sich zuzumachen. Den Vorhang zu ziehen. Den Tag mit seiner Geschäftigkeit draussen zu lassen und den Blick nach innen zu richten. Am Kamin zu sitzen und versonnen ins Feuer zu blicken. Oder sich Dingen zu widmen, die am Tag zu kurz kommen: schönen Erlebnissen nachspüren, über die Liebe sinnieren, sich gegenseitig Geschichten erzählen oder ein Zwiegespräch mit sich selbst führen. Am Tag, im Hellen, läuft der Hormonhaushalt auf Hochtouren, um leistungsfähig zu sein. Doch nachts, wenn sich der Stoffwechsel erholt, entdeckt der Mensch, dass es jenseits der Pflichten noch ein anderes Leben gibt. Eines, das ihn näher zu seinen Gefühlen bringt.


Bilder: Der hellste Mond im Jahr 2017


«In der Dunkelheit der Nacht so allein, da wird das Tiefste, was man will, recht deutlich!», notierte die deutsche Romantikerin und Schriftstellerin Bettina von Arnim (1785–1859) in einem ihrer Briefromane. Wonach sich der Mensch sehnt und was ihn ausmacht, offenbart sich ihm in der Nacht. Darin waren sich die deutschen Romantiker von Novalis bis zu Friedrich Hölderlin einig.

Auch der Zürcher Psychiater und Psychotherapeut Carl Gustav Jung (1875– 1961) nahm diesen Gedanken auf. Ideen aus der Romantik und Mystik ebenso wie Träume spielten für seine Entdeckung des kollektiven Unbewussten, der inneren Bilder, die jeder Mensch hat, eine zentrale Rolle. «Deine Visionen werden klarer, wenn du in dein eigenes Herz hinein siehst», sagte Jung. «Wer nach aussen sieht, träumt. Wer nach innen schaut, erwacht.»

Faszinierende Bergwelt: Sterne beleuchten Eiger, Mönch, Jungfrau und Silberhorn. Foto: Alessandro Della Bella/Keystone

Das heisst: Der Mensch ist am Tag nur ein halber Mensch, in der Nacht kommt seine andere Hälfte zum Vorschein. Erst beide Teile zusammen vervollständigen sich zu einem ganzen Wesen. Darum ist es etwas anderes, jemanden mittags zum Lunch zu treffen oder abends auf einen Schlummertrunk. Das Zusammensein nach Feierabend, wo die ganze Nacht ihre Flügel vor einem ausbreitet, fühlt sich anders an als ein Schwatz am Mittag. Es gibt sogar Geschäftsleute, die Einstellungsgespräche ausschliesslich während eines Abendessens führen. Weil sie der Meinung sind, nur so lerne man sein Vis-à-vis wirklich kennen.

Vieles, was sich Menschen ausdachten, ist in der Nacht entstanden. Im stillen Kämmerlein. Weil man dann ungestört einer Sache auf den Grund gehen kann. Bis die Ideen Funken sprühen und umsetzbar werden. Neurologen haben herausgefunden, dass der Mensch nachts schneller kreative Lösungen für Probleme findet als am Tag. Denn im wachen Zustand arbeitet das Gehirn analytisch. Im müden Zustand jedoch beginnt es, Dinge, die scheinbar nicht zusammengehören, miteinander zu verweben. So kommt es zu genialen Einfällen.

Das Heulen der Wölfe: Dass die Tiere bei Vollmond besonders aktiv sind, ist ein Mythos. Foto: Getty Images

Die Fantasie kann dem Menschen nachts aber auch einen Streich spielen. «Wer von der Nachtseite eine Idee erhält, sollte anderntags prüfen, ob sie der Helligkeit des Lichts standhält», rät Nachtexperte Ernst Peter Fischer. «Oder ob sie noch ein bisschen Dunkelheit braucht, um auszureifen » (siehe auch Interview im Text Anschluss).

Ob schlaflos oder träumend: Was die Nacht mit ihm macht, muss jeder selbst herausfinden. Manche Menschen entdecken vielleicht, dass das Sprichwort «Im Dunkeln ist gut munkeln» perfekt zu ihnen passt. Weil sie geheime Dinge bevorzugt im Dunkeln praktizieren. Aber stimmt es auch, dass «nachts alle Katzen grau sind», wie eine Redensart behauptet? Wer sich auf eine Nachtwanderung durch den Zürcher Zoo begibt, merkt schnell, dass Katzen selbst im Dunkeln durchaus schwarz oder gelb sein können.

Wenn der Mensch nichts sieht, bekommt er Angst.

Seit zehn Jahren gibt es die Möglichkeit, im Zürcher Zoo zu nächtigen. Ein Samstagabend im August. 22.30 Uhr. «Für viele Tiere ist das der Anfang vom Tag», sagt Thomas Winzeler, 41, der mit seinem Kollegen Kaspar Spörri, 36, eine Gruppe von Nachtschwärmern über dunkle Nebenwege durch den Zoo führt.

19 Personen haben sich für das «Nachtwandeln» angemeldet. Oft sind die Führungen ausgebucht, bei denen eine Übernachtung im mongolischen Jurtendorf, das in der Nähe des Löwengeheges stationiert ist, dazugehört. «Mal sehen, ob wir unseren Löwen Radja diese Nacht hören werden. Oder die Wölfe. Ihr Heulen geht durch Mark und Bein», sagt Thomas Winzeler.

Dass der Mensch Angst hat vor der Dunkelheit, kommt nicht von ungefähr. Denn der Mensch ist ein Tageswesen und orientiert sich mit seinem Sehsinn. Wenn er nichts sieht, bekommt er Angst. Darum gehört die Nacht den Geschöpfen, denen man bei Tag nur selten begegnet. Den Eulen und Fledermäusen, Wölfen und Kojoten.

Tieren, die auch in Geisterkrimis, Vampirgeschichten und Gruselromanen vorkommen, weil sie den Menschen mit ihrem unheimlichen Geheul und ihrem plötzlichen und lautlosen Heranflattern fast zu Tode erschrecken können. Eulen können selbst bei Neumond, wenn es stockfinster ist, eine Maus orten, die in 60 Meter Entfernung durchs Unterholz tippelt. Bei dieser Dunkelheit stösst das menschliche Auge an seine Grenzen.

Beleuchtungsstärken in Lux gemessen

Grafik vergrössern

«Ich bin sicher, dass ich heute kaum schlafen werde. Ich möchte nichts verpassen», sagt Heidi Gubler, 54, beim nächtlichen Zoorundgang. Sobald es dunkel wird, verliert die Zürcherin schnell einmal das Zeitgefühl. «Dann tigere ich in meinen vier Wänden rum. Gehe die Schubladen meines Pultes durch, lese, schaue Fotos an. Manchmal kümmere ich mich nachts um den Haushalt. Auch mein Vater ist ein Nachtmensch», sagt die Kunsttherapeutin. «Für uns haben Nächte einen Zauber, der uns nicht schlafen lässt.»

Mittlerweile ist es nach Mitternacht. Als die letzten Bettgenossen ins Zelt kommen und in ihre Schlafsäcke kriechen, nimmt das Nachtleben im Zoo Fahrt auf. Die Rufe der Eulen dringen durch die Stille der Nacht. Auch das Löwenmännchen Radja, unser Nachbar, brüllt. Nur die Wölfe sind still. Auch nach langem Warten sind sie nicht zu hören. Vielleicht verschafft sich das Rudel beim nächsten Rundgang Gehör. Wenn der Vollmond über Zürich scheint, die «Eulen» die Nacht zum Tag machen und die «Lerchen» längst schlafen


«Die Nacht hat andere Gesetze»

Interview Ernst Peter Fischer ist Biophysiker, Wissenschaftshistoriker und Nachtexperte. Ein Gespräch über die dunkle Seite des Tages.

Herr Fischer, Sie haben sich für Ihr Buch «Durch die Nacht» eingehend mit der Dunkelheit beschäftigt. Was fasziniert Sie an der Nacht?
Mit etwa 30 Jahren habe ich Hebräisch gelernt. Das Wort für «Nacht», aber auch für «Nachtschönheit» oder «finstere, lange Nacht» heisst im Hebräischen «Laila». Ich war sofort entzückt über dieses Wort. Wenn ich es aussprach, spürte ich, warum es ein Nachtleben gibt, aber kein Wort für das Tagleben. Und dass der Mensch nicht gerne allein ist, wenn es dunkel ist.

Weil er sich fürchtet und deshalb einen Bettgenossen sucht?
Wenn Menschen ein Bett teilen, können sie sich Schutz und Wärme geben. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Ich bin ein Nachkriegskind und komme aus ganz kleinen Verhältnissen. Wir lebten zu fünft in zwei Zimmern. Meine Bettgenossen waren mein Bruder, manchmal auch Gäste. Ich fühlte mich sicher und geborgen.

Im Mittelalter schlief man auch neben Menschen, die man kaum kannte.
Irgendwo mussten die Menschen untergebracht werden. Einzelzimmer und Betten waren rar. Hatte ein Gutsherr Gesinde, dann lagen drei bis fünf Menschen in einem Bett.

Muss man die Nacht fürchten?
Allerdings. Die Nacht ist kalt und lebensfeindlich. Allein in der Nacht hätte ich auch Angst, überfallen zu werden – von Tieren oder Menschen. In der Nacht geschehen mehr Verbrechen als am Tag.

Was haben sich die Menschen einfallen lassen, um ihre Furcht vor der Nacht zu verlieren?
Sie haben Feuer gemacht. Sich abends ums Feuer versammelt und angefangen, sich Geschichten zu erzählen. So kamen die Menschen zur Sprache. Sie haben sich, nach meiner Theorie, die Angst weggeredet. Der Mensch sieht in der Nacht nicht gut, das verängstigt ihn auch. In der Nacht können wir uns nicht auf den Sehsinn verlassen, darum trügt uns auch die Wahrnehmung. Dann kann sich die Fantasie ausleben und austoben. Es braucht nur irgendwo ein kleiner Schatten zu sein, und schon macht unsere Fantasie eine furchteinflössende Gestalt daraus. Die Nacht kann inspirierend sein.

«Die Nacht kümmert sich nicht um den gesunden Menschenverstand.»

Haben Sie nachts tolle Einfälle?
Manchmal fallen mir nachts Formulierungen ein, die ich den ganzen Tag gesucht habe. Oder ich träume etwas, das mich nach dem Aufwachen begleitet. Das Verrückte am Traum ist ja: Ich kann ihn nicht festhalten, ich habe nur die Erinnerung daran, kann ihn vage beschreiben. Der Traum selbst ist nicht da. Er bleibt ein Geheimnis, er bleibt in der Nacht.

In Ihrem Buch bezeichnen Sie die Nacht als schönere Halbzeit. Warum?
Weil die Nacht sich nicht um den gesunden Menschenverstand kümmert. Sie hat andere Gesetze. Nachts treffen sich die Liebenden. Heimlich, in der Dunkelheit. Niemand sieht oder stört sie. «Jeder Tag hat seine Plage, und die Nacht hat ihre Lust», brachte der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe das Romantische der Nacht auf den Punkt.

Sie schreiben auch: «Wir kommen aus der Nacht und gehen wieder in die Nacht.» Wie meinen Sie das?
Wir alle waren einmal eine Eizelle ganz tief im Inneren unserer Mutter. Und wahrscheinlich wurden wir unter einer Bettdecke gezeugt, in einem dunklen Zimmer. Dunkler geht es nicht.

Und dann?
Der russische Autor Vladimir Nabokov hat es so umschrieben: «Unser Leben ist nur ein kurzer Lichtspalt zwischen zwei Ewigkeiten des Dunkels.» Das heisst: Wir kommen aus der Nacht, entstehen im Dunkeln. Und wir gehen auch wieder in die ewige Nacht.

(Schweizer Familie)

Erstellt: 24.09.2018, 21:09 Uhr

«Entdecker» der Nacht



Die Nacht ist der Schatten der Erde: Diese Erkenntnis wird dem preussischen Astronomen und Kartografen Nikolaus Kopernikus zugeschrieben. Er entdeckte, dass die Erde um die Sonne kreist und sich um ihre eigene Achse dreht. Vorher galt die Erde als Mittelpunkt des Kosmos. Damit löste das heliozentrische Weltbild das alte geozentrische ab.

Zwischen Tag und Nacht

Jeweils morgens und abends, beim Übergang vom Tag zur Nacht – und von der Nacht zum Tag –, setzt die Dämmerung ein. Dieser Übergang kann je nach Jahreszeit bis zu 90 Minuten dauern. Er findet in drei Phasen statt.

1. Die bürgerliche Dämmerung ist die erste und hellste Phase, sie dauert vom Sonnenuntergang bis zu jener Zeit, wo der Mittelpunkt der Sonne 6 Grad unter dem Horizont liegt. In der Literatur wird diese Zeit auch als «goldene Stunde» bezeichnet, weil sich der Himmel bei gutem Wetter in Gold-, Orange- oder Rottönen präsentiert. Im Freien lässt sich immer noch ohne Kunstlicht lesen.

2. Die nautische Dämmerung schliesst an die goldene Stunde an und endet, sobald die Sonnenscheibe 12 Grad unter dem Horizont liegt. Viele Sterne sind jetzt mit blossem Auge am Himmel erkennbar. Der Begriff der nautischen Dämmerung hat seinen Ursprung in der Seefahrt. Mit Hilfe eines Sextanten – eines optischen Messinstrumentes – konnten Seefahrer in diesem Zeitraum die Höhe der Sterne über dem Horizont messen und so ihre Position bestimmen.

3. Bei der astronomischen Dämmerung steht die Sonne zwischen 12 und 18 Grad unter dem Horizont. Es gelangt kein gestreutes Sonnenlicht mehr zur Erdoberfläche. Ein Astronom muss auf diese Dämmerung warten, damit sich der Sternenhimmel in seiner ganzen Pracht zeigt. Danach beginnt die absolute Nacht.

Artikel zum Thema

Gespenster der Nacht

Monster rauben Kindern zuweilen den Schlaf. Wie kommt es zu Albträumen, und was können Eltern gegen Angst und Schrecken tun? Mehr...

Bonjour Tristesse

Schweizer Familie Melancholie ist die traurige Leichtigkeit des Seins – ein Gemisch aus Sehnsucht und bittersüssem Kummer. Sie ist aber auch eine Quelle der Kreativität und Kraft. Mehr...

Der Himmel meines Bruders

Mein Bruder lebte in einem Haus voller Zettel. Vor einem Jahr schrieb er seine letzte Notiz – und nahm sich das Leben. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Kommentare

Werbung

Weiterbildung

Ausbildung & Weiterbildung Finden Sie die passende Weiterbildung Technischer Kaufmann, Deutsch lernen, Coaching Ausbildung, Präsentationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung

Die Welt in Bildern

Volle Lippen: Indische Künstler verkleiden sich während des Dussehra Fests in Bhopal als Gottheit Hanuman. (19.Oktober 2018)
(Bild: Sanjeev Gupta/EPA) Mehr...