Wird ein Schweizer oberster Klima-Berater?

Der Berner Thomas Stocker will sich heute zum Vorsitzenden des Weltklimarates wählen lassen.

Plädiert für seriöse wissenschaftliche Arbeit anstatt Verpolitisierung: Der Klimaforscher Thomas Stocker. (Archivbild: Adrian Moser)

Plädiert für seriöse wissenschaftliche Arbeit anstatt Verpolitisierung: Der Klimaforscher Thomas Stocker. (Archivbild: Adrian Moser)

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Der Berner Klimaforscher Thomas Stocker ist einer der sechs Kandidaten, die sich heute um 15 Uhr an der Vollversammlung des Weltklimarates IPCC in Dubrovnik zur Wahl des Präsidenten stellen. Zu seinen Kontrahenten gehören Forscher aus Belgien, Österreich-Montenegro, aus den USA, Südkorea und aus Sierra Leone. Die Wahl ist im Vergleich zu früher völlig offen, weil erstmals mehrere Kandidaten zur Auswahl stehen.

Es gibt zwei Wahlgänge. Erreicht keiner der Kandidaten das absolute Mehr, gibt es einen Stichentscheid zwischen den beiden Nominierten mit den meisten Stimmen. Es gibt keine Stimmgewichtung, jedes Land der 195 Vertragsstaaten hat eine Stimme. Würde nach dem aktuellen wissenschaftlichen Ausweis gewählt, so gehörte Stocker zusammen mit dem Amerikaner Christopher Field zu den Favoriten. Doch die Wahlen ins IPCC-Gremium haben eigene Regeln. Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat Thomas Stocker vor wenigen Tagen zu einem Gespräch getroffen (Lesen Sie das Porträt). Seine Sorge ist, dass die Diskussion um den Klimawandel immer politischer wird. Er ist überzeugt, dass nur seriöse wissenschaftliche Arbeit weiterhilft.

Erstellt: 06.10.2015, 14:32 Uhr

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