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Akrobatische Springkünstler

Die afrikanische Grillenart Xya capensis katapultiert sich fast senkrecht aus dem Wasser.

Wie die nur einen halben Zentimeter langen Insekten aus dem Wasser hüpfen, analysieren Zoologen der Universität Cambridge in der Zeitschrift «Current Biology» anhand von Aufnahmen mit einer Spezialkamera.

Form der Hinterbeine entscheidend

Seine akrobatische Leistung verdankt das Insekt der Form seiner Hinterbeine: Diese tragen zu beiden Seiten fast ein Dutzend paddelförmige Fortsätze und Sporne. Zudem enthalten die Beine das extrem elastische, gummiartige Protein Resilin, das auch Flöhen ihre erstaunliche Sprungkraft verleiht.

Vor dem Sprung hält es die gebeugten, unter Spannung stehenden Hinterbeine über die Oberfläche. Beim Eintauchen ins Wasser klappen die Beine blitzartig aus. Gleichzeitig fächern die Paddelfortsätze auf und vergrössern so die Angriffsfläche der Beine um weit mehr als das Doppelte. Die Trägheit des Wassers nutzen die Winzlinge, um sich nach oben abzustossen. Beim Sprung steigen sie mit durchgestrecktem Körper pfeilartig in die Höhe. So können sie zehn Zentimeter hoch und drei Zentimeter weit hüpfen. Dies reicht aus, um einem nahenden Fisch zu entgehen.

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