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Alles nur halb so schlimm?

Die erste Studie zu Plastik in der Schweiz zeigt eine geringere Belastung als bisher angenommen. Wieso es trotzdem keine Entwarnung gibt.

Rund 85 Prozent des wild entsorgten Kunststoffs enden im oder auf dem Boden. Zur Hauptsache sind es Flaschen, Verpackungen oder Plastiksäcke Foto: Keystone
Rund 85 Prozent des wild entsorgten Kunststoffs enden im oder auf dem Boden. Zur Hauptsache sind es Flaschen, Verpackungen oder Plastiksäcke Foto: Keystone

Ist die Aufregung um Mikroplastik nur ein Hype? Diese Frage geht einem durch den Kopf, wenn man die soeben erschienene Studie im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (Bafu) liest. Das Fazit: Der Eintrag von Kunststoff in die Umwelt dürfte deutlich geringer sein, als man bis jetzt aufgrund anderer Studien geschätzt hat. Das gilt insbesondere auch für das Mikroplastik mit Kunststoffpartikeln unter fünf Millimeter, das in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus geraten ist.

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