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Brutale Hitze im persischen Golf

Eine brisante Studie zeigt, dass gerade die Erdöl produzierenden Länder besonders stark unter der globalen Erwärmung leiden würden. Was das bedeuten kann, zeigte sich diesen Sommer.

Muslimische Pilger schützen sich in der Heiligen Stadt Mekka vor der Hitze. Foto: Mosa Ab Elshamy (Keystone)
Muslimische Pilger schützen sich in der Heiligen Stadt Mekka vor der Hitze. Foto: Mosa Ab Elshamy (Keystone)

Ältere Menschen und Kranke leiden sehr stark unter Hitzewellen. Das zeigten die extremen Ereignisse in Europa 2003 und in Russland 2010. Zehntausende Menschen starben etwa durch Kreislaufkollaps oder wegen Flüssigkeitsmangel.

Auf ein noch extremeres Ereignis haben sich die beiden amerikanischen Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT), Jeremy Pal und Elfatih Eltahir, konzentriert. Sie modellierten Klimaszenarien für die Region um den Persischen Golf, falls die Emissionen an Treibhausgasen weiter ansteigen wie bisher. Dabei geht es um die schlimmsten Hitzewellen, die nicht nur ­Schwache, sondern für jeden Menschen zur äussersten körperlichen Belastung werden können. Bis Ende des Jahrhunderts können in tief gelegenen Städten die täglichen durchschnittlichen sommerlichen Temperaturmaxima von über 45 Grad Celsius zur Norm werden. In Kuwait City könnte das Thermometer auf über 60 Grad steigen.

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