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Das Plastikrecycling läuft nicht rund

Immer mehr Einwohner trennen in der Schweiz Kunststoffe vom Abfall. Doch was sie in einem separaten Sack sammeln, wird zur Hälfte verbrannt. Der Gewinn für die Umwelt ist fraglich.

Kunststoffe werden auch in den Slums von Mumbai für die Wiederverwertung geschreddert.Foto: Bloomberg
Kunststoffe werden auch in den Slums von Mumbai für die Wiederverwertung geschreddert.Foto: Bloomberg

Schweizer gelten als Weltmeister im Recycling. Wir sammeln Glas, Papier, Metall und vieles mehr. Seit kurzem werden in immer mehr Haushalten auch Plastikverpackungen nicht mehr in den Kehricht geworfen. In bereits rund 60 Gemeinden sind kostenpflichtige Sammelsäcke erhältlich für Shampooflaschen, Tragtaschen, Frischhaltefolien, Schalen für Fleisch oder Gemüse und diverse andere Kunststoffabfälle. Doch nur gut die Hälfte des Sammelguts kann stofflich verwertet werden. Aus diesem Teil entstehen Kunststoffrohre und Kabelisolierungen. Es handelt sich um sogenanntes Downcycling. Der Rest dient in Zementwerken als Energielieferant, wird also verbrannt.

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