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Das traurige Schicksal der Eintagsküken

Millionen von männlichen Küken müssen sterben, damit die Haltung von Legehühnern lukrativ ist. Um das Töten zu verhindern, arbeiten Forscher an einer Geschlechtsbestimmung im Hühnerei.

Barbara Reye
Nur weibliche Küken sind gut für das Eiergeschäft. (Foto: Gesa Lüchinger)
Nur weibliche Küken sind gut für das Eiergeschäft. (Foto: Gesa Lüchinger)

Dicht an dicht gedrängt schlüpfen Küken in grossen Brütereien jeweils nach genau 21 Tagen aus ihrem Ei. Weil männliche Tiere in der Legehennenhaltung unerwünscht sind, werden sie, kaum auf der Welt, sofort aussortiert und in einem Container mit Kohlendioxid betäubt und dann getötet.

Der Grund: Eine Hühnerlinie mit guter Eierleistung setzt nicht Fleisch an, wie sich der Konsument das vorstellt. Die männlichen Küken eignen sich somit auch nicht für die Mast. «Allein in der Schweiz werden deshalb jedes Jahr fast zwei Millionen männliche Küken getötet», sagt Ruedi Zweifel vom Aviforum in Zollikofen. Einschliesslich des Biosektors, der es nicht anders mache.

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