Zum Hauptinhalt springen

Bio-Experte aus Indien

Der Biolandbau hat ausserhalb Europas einen schweren Stand. Der Inder Gurbir Bhullar erforscht in der Schweiz, wie man die Hindernisse überwinden könnte.

«Als ich Bauer war, hatte ich immer die schönsten Felder», sagt Gurbir Bhullar. Fotos: Dominique Meienberg
«Als ich Bauer war, hatte ich immer die schönsten Felder», sagt Gurbir Bhullar. Fotos: Dominique Meienberg

Manchmal fällt der Apfel weit vom Stamm. Und in dieser Geschichte taugt er auch nicht als Frucht der Erkenntnis. Beim indischen Agrarwissenschaftler Gurbir Bhullar nämlich war es die Aubergine, die ihn auf den richtigen Weg brachte. Vor vielen Jahren gestand ihm ein indischer Gemüsebauer, dass er seine Auberginen, die er jeden Tag auf dem Markt feilbot, nie selber essen würde. Denn er müsse sie jede Woche spritzen. «Das gab mir doch sehr zu denken», erzählt der 35-jährige Forscher, der damals noch selber Bauer auf dem Hof seines Vaters im indischen Bundesstaat Punjab war. Heute leitet er am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick ein weltumspannendes Netz von Wissenschaftlern, welches die Leistungsfähigkeit des biologischen und des konventionellen Landbaus auf drei Kontinenten vergleicht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.