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Die Amerikaner packen die Sonne in eine kleine Flasche

Die US-Rüstungsfirma Lockheed Martin will schon bald einen transportablen Kernfusionsreaktor bauen. Wissenschaftlich lässt sich das Konzept jedoch nicht erklären.

100 Millionen Grad heisses Plasma: Kernfusion in der Sonne. Foto: Nasa
100 Millionen Grad heisses Plasma: Kernfusion in der Sonne. Foto: Nasa

Der amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin verspricht viel und verkauft gekonnt. «Unsere Ingenieure lassen sich von der grössten natürlichen Kernfusion inspirieren», heisst es auf der Website. Sie «packen die Kraft der Sonne in eine kleine magnetische Flasche». Und dazu kommt die Botschaft: Wir sind auf dem besten Weg, einen Kernfusionsreaktor zu entwickeln, der bis zu zehnmal kleiner sein wird als bei den üblichen Konzepten. So klein, dass er Platz auf einem Lastwagen hat und eine Kleinstadt mit 100'000 Einwohnern mit Energie versorgt. Das Unternehmen wirbt mit konkreten Vorstellungen: Der erste Prototyp sei in fünf Jahren gebaut, die ersten Modelle würden in zehn Jahren einsatzbereit sein. Die Sorge um die künftige Energieversorgung sei unberechtigt, suggeriert das Rüstungsunternehmen.

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