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Die Chamäleons der Physik

Die rätselhaften Neutrinos sorgten jahrzehntelang für Kopfzerbrechen. Jetzt bekommen zwei Forscher den Nobelpreis, weil sie die Wandelbarkeit der Teilchen entdeckten.

Grosser Wassertank mit Lichtdetektoren am Sudbury Neutrino Observatory in Kanada. Foto: SNO
Grosser Wassertank mit Lichtdetektoren am Sudbury Neutrino Observatory in Kanada. Foto: SNO

Auch wenn wir nichts davon spüren und sehen: Wir leben in einer Welt voller Neutrinos. Nach den Lichtteilchen sind Neutrinos die häufigsten Elementarteilchen im Universum. Aber im Gegensatz zu Licht sind sie kaum zu fassen: Jeder Mensch wird pro Sekunde von rund 400'000 Milliarden Neutrinos durchströmt, die unter anderem bei Kernfusionsprozessen in der Sonne oder bei der Kollision von kosmischen Strahlen in der Erdatmosphäre entstehen. Die meisten dieser flüchtigen Teilchen jagen schnurstracks durch uns sowie die gesamte Erde hindurch und weiter hinaus ins All. Denn Neutrinos wechselwirken praktisch nicht mit Materie.

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