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Die einzigartige Artenvielfalt in den Meeren der Antarktis

Wissenschaftler beschreiben im neuen biogeografischen Atlas des Südozeans über 9000 Tiere und Pflanzen.

Antarktische Moostierchen (Bryozoen)
Antarktische Moostierchen (Bryozoen)
J. Oliver (BAS)
Korallen, Errina sp
Korallen, Errina sp
J. Gutt, Awi/Marum
Antarktischer Ruderfusskrebs, Emertonia andeep
Antarktischer Ruderfusskrebs, Emertonia andeep
G. Veit-Köhler
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Meeresbiologen mögen sie besonders. Nicht wegen ihres faszinierenden Aus­sehens – der schlanke, röhrenförmige Hals und der kantige Kopf der durchsichtigen Seescheide (Molgula pedunculata) stossen eher ab. Doch als Studienobjekt eignet sich der antarktische Meeresbewohner vorzüglich: Er ist ein Pionier, bewegt sich in Wassertiefen zwischen 30 und 300 Metern, ernährt sich von Algen und gedeiht prächtig. Die Seescheide breitet sich aus, wo Licht in die Tiefen des Südozeans dringt. Lichtdurchflutete Lebensräume weiten sich in der Antarktis aus, weil immer wieder mächtige Eistafeln wie Larsen A/B an der Ostküste der antarktischen Halbinsel abbrechen und Meeresteile öffnen.

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