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Die Fischer von Fukushima bleiben arbeitslos

Die radioaktive Belastung im Meer hat nach dem Unfall im Atomkraftwerk von Fukushima in einigen Zonen etwas abgenommen. Doch jetzt zeigt die Analyse von Fischen, dass der Erholungsprozess stockt.

Die Fische vor Fukushima sind viel stärker belastet als erwartet: Für den Cäsium-Test abgepackter Grünling. Foto: Issei Kato (Reuters)
Die Fische vor Fukushima sind viel stärker belastet als erwartet: Für den Cäsium-Test abgepackter Grünling. Foto: Issei Kato (Reuters)

Fast vier Jahre nach der Atomkatastrophe sitzen die Fischer in den Häfen südlich von Fukushima noch immer auf dem Trockenen. Jegliches Fischen entlang der Küste bleibt verboten. Seit 2011 haben drei Viertel der 1800 Berufs­fischer aufgegeben. Ein paar wenige fahren gelegentlich noch hinaus: für das ­Fischereiministerium und für Michio Aoyama vom neuen Institut für Umweltradioaktivität der Universität Fuku­shima. Die Fänge kommen nicht auf den Tisch, sondern ins Labor und danach in den Sondermüll. Die radioaktive Verseuchung der Fische entlang der idyllischen Küste hält sich hartnäckig.

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