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Die grüne Phalanx

Entlang der Grossen Mauer pflanzt China Milliarden von Bäumen, um den Vormarsch der Wüste zu stoppen. Die Wälder sind aber anfällig für Krankheiten.

Chinesische Touristen auf der Grossen Mauer in der nordwestlichen Provinz Gansu. Foto: Greg Baker (AP, Keystone)
Chinesische Touristen auf der Grossen Mauer in der nordwestlichen Provinz Gansu. Foto: Greg Baker (AP, Keystone)

Hier endet die Welt. Dahinter gibt es nur mehr Wüste und Dämonen. So erzählten es sich die Soldaten der Ming-Dynastie, die einst auf den Zinnen des Forts Jiayuguan Wache hielten, dem westlichsten Aussenposten des chinesischen Kaiserreichs. Das Bollwerk mit zwölf Meter hohen Mauern war die erste Verteidigungslinie, hier hielten sie gegen Feinde aus Zentralasien die Stellung, entzündeten Signalfeuer, wenn die Reiter aus der Steppe heranpreschten. In den besten Zeiten des Reiches brauchte eine militärische Nachricht, über eine Kette von Signaltürmen übermittelt, sechs Stunden bis zur Hauptstadt.

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