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Die Rega des Untergrunds

Sie stecken im Dunkeln Infusionen, sprengen Gänge und funken durch Felswände: Wie die Schweizer Höhlenretter von Speleo-Secours helfen, den verletzten Forscher in Bayern an die Erdoberfläche zu bringen.

Endlich zurück an der Oberfläche: Der Höhlenforscher Johann Westhauser wird in den wartenden Helikopter gehoben. (19. Juni 2014)
Endlich zurück an der Oberfläche: Der Höhlenforscher Johann Westhauser wird in den wartenden Helikopter gehoben. (19. Juni 2014)
DPA/NICOLAS ARMER
Vor gut 274 Stunden ereignete sich der Unfall: Westhauser nach seiner Rettung auf dem Untersberg in Bayern. (19. Juni 2014)
Vor gut 274 Stunden ereignete sich der Unfall: Westhauser nach seiner Rettung auf dem Untersberg in Bayern. (19. Juni 2014)
DPA/NICOLAS ARMER
Sobald der Patient an der Oberfläche ist, übernimmt die Rettungsflugwacht. (Übung des Speleo Secours Schweiz)
Sobald der Patient an der Oberfläche ist, übernimmt die Rettungsflugwacht. (Übung des Speleo Secours Schweiz)
Speleo Secours Schweiz
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Die Herausforderung ist gewaltig. Die engsten Passagen der Riesending-Schachthöhle sind so schmal, dass sich nur schlanke Personen durchzwängen können – und auch nur dann, wenn sie gleichzeitig den Kopf schräg halten, ausatmen und den Bauch einziehen. In 1000 Meter Tiefe müssen unterirdische Bäche durchquert, Siphons durchtaucht und senkrechte Schächte hochgeklettert werden. Die Begehung der grössten Höhle Deutschlands wird von den Höhlenforschern mit einer Mount-Everest-Expedition verglichen, sie ist physisch und psychisch extrem anstrengend. Und all die Hindernisse müssen die Helfer nun mit einer Bahre im Schlepptau überwinden, die rund 120 Kilo wiegt und von 4–8 Personen getragen werden muss.

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