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«Die Wilderer haben sogar Raketenwerfer dabei»

Wilderer-Banden in Afrika haben 2012 gewütet wie schon lange nicht mehr. WWF-Experte Volker Homes über die Gründe des dramatischen Anstiegs und Armeeeinsätze gegen die Jäger.

Anatol Heib
Nashorn in Südafrika (2010).
Nashorn in Südafrika (2010).
WWF
Ein Mitarbeiter des Kenya Wildlife Service zeigt beschlagnahmte Hörner (2009).
Ein Mitarbeiter des Kenya Wildlife Service zeigt beschlagnahmte Hörner (2009).
Auch Elefanten im Visier: Ranger mit einem gewilderten Tier im Dzanga-Ndoki National Park der Zentralafrikanischen Republik.
Auch Elefanten im Visier: Ranger mit einem gewilderten Tier im Dzanga-Ndoki National Park der Zentralafrikanischen Republik.
WWF
In Malaysia entdeckten Zöllner im Dezember 1500 Elefantenstosszähne. Marktwert: Knapp zwei Millionen Dollar.
In Malaysia entdeckten Zöllner im Dezember 1500 Elefantenstosszähne. Marktwert: Knapp zwei Millionen Dollar.
Reuters
Elfenbein wird beispielsweise zu Figuren oder Schmuck verarbeitet.
Elfenbein wird beispielsweise zu Figuren oder Schmuck verarbeitet.
WWF
Mit schwerem Gerät auf Elefantenjagd: Der Kenya Wildlife Service präsentiert beschlagnahmte Waffen der Wilderer.
Mit schwerem Gerät auf Elefantenjagd: Der Kenya Wildlife Service präsentiert beschlagnahmte Waffen der Wilderer.
Keystone
Bei den Attacken auf die Elefanten bleiben immer häufiger junge Elefanten zurück.
Bei den Attacken auf die Elefanten bleiben immer häufiger junge Elefanten zurück.
AFP
Alleine in der Wildnis haben sie keine Überlebenschance. Sie werden beispielsweise im Elefantenwaisenhaus in Nairobi betreut. Dort müssten sie zuerst einmal lernen, wieder Vertrauen zu jenen zu fassen, die ihre Familie getötet haben – den Menschen, die nun als Familienersatz dienen. In der Station werden die Dickhäuter über Jahre auf das Leben in der Wildnis vorbereitet.
Alleine in der Wildnis haben sie keine Überlebenschance. Sie werden beispielsweise im Elefantenwaisenhaus in Nairobi betreut. Dort müssten sie zuerst einmal lernen, wieder Vertrauen zu jenen zu fassen, die ihre Familie getötet haben – den Menschen, die nun als Familienersatz dienen. In der Station werden die Dickhäuter über Jahre auf das Leben in der Wildnis vorbereitet.
AFP
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Herr Homes, 2012 gilt laut WWF als eines der schlimmsten Jahre für Elefanten in Afrika. Weshalb diese Entwicklung? Was wir jetzt erleben, ist leider einzigartig im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Am stärksten betroffen von der Jagd auf Elfenbein ist Zentralafrika. Wir können anhand der aufgefundenen toten Elefanten und des beschlagnahmten Elfenbeins relativ genau bestimmen, wie es um die Bestände steht.

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